Würzburg

Corona-Krise: Stimmung in Mainfrankens Wirtschaft gespalten

Erst Dämpfer, jetzt Aufbruchstimmung: Die Schmerzen wegen der Corona-Krise lassen in der mainfränkischen Wirtschaft nach. Doch die Lage ist uneinheitlich.
Da geht was: Vor allem die Baubranche und die Industrie in Mainfranken zeigen sich robust. Die Geschäftslage sei trotz Corona gut, heißt es.
Foto: Markus Drossel (Symbolbild) | Da geht was: Vor allem die Baubranche und die Industrie in Mainfranken zeigen sich robust. Die Geschäftslage sei trotz Corona gut, heißt es.

Die Stimmung hellt sich auf: 84 Prozent der Unternehmen in Mainfranken stufen ihre derzeitigen Geschäfte mit gut oder befriedigend ein. Vor einem Vierteljahr waren es 77 Prozent gewesen. Das zeigt die turnusmäßige Konjunkturumfrage der Industrie- und Handelskammer (IHK) Würzburg-Schweinfurt, an der sich 219 Betriebe beteiligt haben. 

"Die mainfränkische Wirtschaft ist auf Erholungskurs", heißt es in der IHK-Mitteilung. Die Bremsspuren in Folge von Corona seien aber nach wie vor lang. Vor allem sei die Lage nicht homogen.

Wem es gut geht, wem nicht

Während Industrie, Bau, Großhandel und Teile der Dienstleistungsbranche wieder in der Sonne stehen, leiden laut IHK nach wie vor der Einzelhandel und die Tourismusunternehmen. So meldeten 40 Prozent der Einzelhändler und 70 Prozent der Touristikbetriebe, dass sie Engpässe bei der Liquidität haben. Über alle Branchen hinweg seien es 14 Prozent.

Schaut man auf die Frage, was für die Unternehmen neben Corona das größte Risiko ist, so taucht ein altbekanntes Thema wieder auf: der Fachkräftemangel. Sahen ihn zum Jahreswechsel 38 Prozent der Unternehmen als Gefahr an, sind es nun 51 Prozent. Auch die gestiegenen Energie- und Rohstoffpreise plagen die Betriebe in deutlich gestiegenem Maße.

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