Schweinfurt

Kugellager aus Schweinfurt bringt Raumschiffe ins All

Bei Schaeffler Aerospace in Schweinfurt wurde der spektakuläre Werkstoff"Cronidur 30" entwickelt. Überhaupt gibt es in dem Werk Teile fürs All, die es in sich haben.
In Schweinfurt gibt es die Schaeffler Aerospace Germany GmbH, die unter anderem Teile für das Space Shuttle sowie die Ariane-Rakete baut. Hier zeigt Ingenieur Peter Glöckner das Spezial-Wälzlager aus dem Werkstoff Cronidur 30, das in den Turbopumpen für Raketentriebwerke eingesetzt wird.
Foto: Anand Anders | In Schweinfurt gibt es die Schaeffler Aerospace Germany GmbH, die unter anderem Teile für das Space Shuttle sowie die Ariane-Rakete baut. Hier zeigt Ingenieur Peter Glöckner das Spezial-Wälzlager aus dem Werkstoff Cronidur 30, das in den Turbopumpen für Raketentriebwerke eingesetzt wird.

Das Teil befindet sich in einem geheimen, unterirdischen Raum auf dem Schaeffler-Gelände in Schweinfurt. Bewacht von Soldaten, geschützt hinter Panzerglas. Sonores Summen, pulsierend wechseln die Farben. Grün, rot, blau. Hellweiße Lichtblitze.Nichts dergleichen. Ganz unspektakulär liegt da ein ringförmiges Objekt auf einem kleinen Tisch. Daneben andere, ähnliche Werkteile aus der Schaeffler-Produktion: Hubschrauberlager, Getriebelager, Hauptwellenlager, Raumfahrtlager. Damit fliegen also Raumschiffe ins All?"Ja", sagt Peter Glöckner, Leiter Forschung und Entwicklung bei Schaeffler Aerospace Schweinfurt.

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