Ebelsbach

Lockdown: Wenn Mieter die Ladenmiete einfach kürzen

Die Corona-Zwangsschließung ihrer Geschäfte bringt manche Unternehmer in Finanznot, denn die Miete muss weiter bezahlt werden. Ein Beispiel aus den Haßbergen zeigt die Brisanz.
Manfred Kremer aus Ebelsbach liegt mit NKD im Streit um die Ladenmiete. Der Fall ist ein Beispiel dafür, wie Geschäftsleute wegen der Folgen des Lockdowns bei den Fixkosten in die Bredouille geraten können. 
Foto: René Ruprecht | Manfred Kremer aus Ebelsbach liegt mit NKD im Streit um die Ladenmiete. Der Fall ist ein Beispiel dafür, wie Geschäftsleute wegen der Folgen des Lockdowns bei den Fixkosten in die Bredouille geraten können. 

Manfred Kremer fiel Anfang Januar aus allen Wolken: Der Textilhändler NKD hatte angekündigt, für Januar nur 10 Prozent Ladenmiete für Kremers Räume in Ebelsbach (Lkr. Haßberge) zahlen zu wollen. Die Einnahmeeinbußen in Folge des aktuellen Corona-Lockdowns zwängen dazu, so NKD in einem Schreiben.Damit ist Kremer überhaupt nicht einverstanden. NKD habe die volle Monatsmiete in Höhe von 4400 Euro bis 25. Januar zu zahlen, so seine Frist an das Unternehmen in Bindlach bei Bayreuth. Die Oberfranken reagierten in der Zwischenzeit mit dem Vorschlag, 50 statt 10 Prozent Miete zu zahlen.

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