Zeitgeschehen

    
    

TAIPEH
Dutzende Tote bei Flugzeugabsturz

Bei der missglückten Notlandung eines Flugzeuges sind in Taiwan bei stürmischem Wetter Dutzende Menschen ums Leben gekommen. Von den 58 Menschen an Bord starben 47, bestätigte die amtliche Luftverkehrs- und Wetterbehörde Taiwans am Mittwoch. Elf Insassen seien bei dem Unglück auf der Insel Penghu verletzt worden. »mehr
    
    

 
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BERLIN
Boykott der WM in Russland?

(afp/dpa) Nach dem mutmaßlichen Abschuss eines Passagierflugzeugs über dem Osten der Ukraine durch prorussische Separatisten stellen deutsche Politiker die Ausrichtung der Fußball-WM 2018 durch Russland infrage. »mehr
    
    

BERLIN
223 Millionen von Brot für die Welt

Von der Dorfbäckerei in Angola bis zu Tiefbrunnen im indischen Anantapur: Im Kampf gegen Armut, Hunger und Ungerechtigkeit hat Brot für die Welt im vergangenen Jahr Hilfsprojekte in mehr als 90 Ländern unterstützt – mit 223 Millionen Euro. „Das Jahr 2013 war für uns ein gutes Jahr, weil uns viel Geld anvertraut wurde“, bilanzierte die Präsidentin des evangelischen Entwicklungsdienstes, Cornelia Füllkrug-Weitzel, in Berlin. »mehr
    
    

JERUSALEM
Airlines annullieren Flüge nach Israel

Islamisten haben seit Beginn des Krieges in Gaza mehr als 2500 Raketen auf Israel abgeschossen. Aber keines der Geschosse richtete dabei so viel Schaden an wie die Rakete, die am Dienstag Israels fast hermetische Raketenabwehr durchdrang, die Stadt Yehud traf und dort zwei Wohnhäuser schwer beschädigte. »mehr
    
    

DEN HAAG/CHARKOW
Identifizierung kann beginnen

(dpa/afp) Tag sechs nach dem mutmaßlichen Abschuss der malaysischen Boeing in der Ostukraine: Die ersten Todesopfer werden in die Niederlande gebracht, um sie dort zu identifizieren; aus dem umkämpften Gebiet wird der Abschuss zweier ukrainischer Kampfjets gemeldet – angeblich von russischem Territorium aus; und in Berlin erhöht Bundeskanzlerin Angela Merkel den Druck auf Moskau, indem sie fordert, die EU solle jetzt schnell die Sanktionen verschärfen. »mehr
    
    

kurz & bündig: Erste Zahlungen für verbesserte Mütterrente ab Mitte August

Rentnerinnen, die auf die verbesserte Mütterrente warten, müssen sich noch gedulden. „Die ersten Nachzahlungen kommen Mitte August“, sagte ein Sprecher der Deutschen Rentenversicherung Bund (DRV) am Mittwoch auf Anfrage der Nachrichtenagentur dpa in Berlin. Die Nachberechnung für alle Betroffenen werde allerdings erst zum Jahresende abgeschlossen sein. Die verbesserte Mütterrente gilt seit 1. Juli – und zwar für die rund 9,5 Millionen Frauen, deren Kinder vor 1992 zur Welt kamen. Auch etwa 200 000 Männer profitieren davon. Die Betroffenen erhalten einen zusätzlichen Rentenpunkt gutgeschrieben. Pro Kind sind dies brutto bis zu knapp 29 Euro monatlich im Westen und gut 26 Euro im Osten. Dies entspricht einer Verdoppelung des bisherigen Anspruchs. »mehr
    
    

 
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BERLIN
Deutschland ist Klimaretter a. D.

Als Lobbyist für Braunkohle hat man es nicht leicht in Deutschland. Dementsprechend genervt klingt George Milojcic, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands Braunkohle. Gerade wurde er mit einer Studie konfrontiert, wonach im vergangenen Jahr unter den fünf europäischen Braunkohlekraftwerken mit dem höchsten CO 2 -Ausstoß vier deutsche waren. »mehr
    
    

MASAR-I-SCHARIF
Warten auf den Abzug

Nur wenige Griffe, und die Splitterschutzweste sitzt. So militärisch wie an diesem Mittwochmorgen auf dem Flugfeld von Masar-i-Scharif hat man Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen noch nicht gesehen. Bei ihrem ersten Afghanistan-Besuch vor sieben Monaten blieb sie noch in den sicheren Mauern des Hauptquartiers der internationalen Schutztruppe Isaf in Nordafghanistan. »mehr
    
    

Der Ruf nach Transparenz

Erinnern Sie sich noch an Peer Steinbrück? Den Kanzlerkandidaten der SPD im vergangenen Bundestagswahlkampf? Ein Mann der klaren Worte, und Klartext sprach er auch, als er sich am jüngsten Steckenpferd der deutschen Mainstream-Gemeinde verging: der Transparenz. „Ich glaube“, sagte er in einem Auftritt mit Ex-Kanzler Helmut Schmidt, „Transparenz gibt es nur in Diktaturen“. Wenn diese These stimmen würde, wäre Deutschland schnurstracks auf dem Weg in eine Diktatur. »mehr
    
    

BERLIN
Warnung vor zu vielen Herz-OPs

Die jährlich gut 335 000 Klinik-Behandlungen wegen verengter Herzkranzgefäße sind laut einer neuen Studie womöglich teilweise überflüssig. Es gebe wahrscheinlich zu viele solcher Eingriffe, sagte die Mitautorin des neuen Krankenhausreports der Krankenkasse Barmer GEK, Eva Maria Bitzer, am Dienstag in Berlin. Insgesamt gelte, dass die Zahl der Behandlungen auch deshalb zunehme, weil die Kliniken die entsprechenden Preise bezahlt bekommen wollten, sagte Kassen-Vizechef Rolf-Ulrich Schlenker. „Man muss gegensteuern“, forderte er von der Politik, die derzeit eine Klinikreform plant. »mehr
    
    

JERUSALEM
Auch Israelis fordern Ende des Krieges

Unter arabischen Staatsbürgern Israels wächst die Wut über den Krieg gegen die Hamas: In arabischen Städten kam es zu Massenprotesten. Gleichzeitig gossen israelische Nationalisten Öl ins Feuer. Außenminister Avigdor Lieberman rief auf seiner Facebookseite dazu auf, alle arabischen Geschäfte zu boykottieren, die sich am Streik beteiligten. Eine kleine Gruppe von Aktivisten weigert sich jedoch, sich in diesen Sog ziehen zu lassen. Noch sind es kleine Veranstaltungen von wenigen Hundert Teilnehmern: Doch in Orten wie Haifa oder Tel Aviv demonstrieren auch ehemalige Soldaten und bekannte Künstler gegen den Krieg in Gaza. »mehr
    
    

 
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MÜNCHEN
Grüne gegen Haderthauer

Die Grünen fordern den Rücktritt von Staatskanzleichefin Christine Haderthauer. Anlass sind die juristischen Auseinandersetzungen um die früheren Modellauto-Geschäfte der CSU-Politikerin und ihres Mannes. Landtags-Vizepräsidentin Ulrike Gote warf Haderthauer vor, sie habe aus der Staatskanzlei heraus die Arbeit der Medien behindert und parlamentarische Anfragen unwahr beantwortet. „Sie müsste zurücktreten“, verlangte die Politikerin. »mehr
    
    

 (2) DEN HAAG/BRÜSSEL
Außenminister der EU kritisieren Russland scharf

Die ersten Opfer der Flugzeugkatastrophe in der Ostukraine sollen bereits an diesem Mittwoch in den Niederlanden eintreffen. Das kündigte der niederländische Ministerpräsident Mark Rutte am Dienstag in Den Haag an. Ein Hercules-Transportflugzeug steht bereits am Flughafen von Charkow in der Ukraine, wo der Zug mit den Leichen angekommen war. Nach einer ersten Untersuchung dort sollen alle Opfer in Phasen nach Eindhoven unweit der deutschen Grenze ausgeflogen und dann in den Niederlanden identifiziert werden. »mehr
    
    

GAZA/BERLIN
Deutsche Familie in Gaza getötet

Zwei Wochen nach Beginn der israelischen Militäroffensive im Gazastreifen werden angesichts steigender Opferzahlen die Forderungen nach einer Waffenruhe drängender. Die Zahl der Toten in dem blockierten Palästinensergebiet stieg am Dienstag auf mehr als 600, die der Verletzten auf mindestens 3700, wie Rettungskräfte mitteilten. Heftige Kämpfe in den Außenbezirken der Stadt Gaza dauerten an. Für Berichte über eine neue humanitäre Waffenruhe gab es zunächst keine Bestätigung. »mehr
    
    

kurz & bündig: Norwegen gedenkt der Opfer der Breivik-Massaker

Drei Jahre nach den Terroranschlägen in Oslo und auf Ut?ya gedachte Norwegen der Toten. Am 22. Juli 2011 tötete der Attentäter Anders Behring Breivik 77 Menschen, darunter viele Kinder und Jugendliche. Er wurde zu 21 Jahren Haft und Sicherungsverwahrung verurteilt. »mehr
    
    

GIGLIO
Wie der Kreuzfahrtriese verschrottet wird

Ihre Reise soll dort enden, wo sie begonnen hat. Mehr als zweieinhalb Jahre nach ihrer folgenschweren Havarie soll die „Costa Concordia“ in ihrem Heimathafen Genua in einem aufwendigen Verfahren verschrottet werden. Zuvor steht dem Kreuzfahrtriesen seine letzte Reise bevor. Fragen und Antworten zur letzten Etappe der rund 1,5 Milliarden Euro teuren Bergung des Schiffs. »mehr
    
    

KARLSRUHE
Was darf ein Minister?

Das Bundesverfassungsgericht zweifelt daran, dass Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) die Rechte der NPD durch ein Zeitungsinterview verletzt hat. Das wurde in der mündlichen Verhandlung des Gerichts am Dienstag deutlich. So stellte die Mehrheit der Richter viele kritische Fragen an den Anwalt der rechtsextremen Partei und ließ ihre Zweifel zum Teil deutlich erkennen. Einen Urteilstermin nannte das Gericht am Ende der Verhandlung nicht. »mehr
    
    

Letzte Reise der „Costa Concordia“

Besuch auf Giglio: Das Unglück des Kreuzfahrtdampfers hat Helden und Versager hervorgebracht. Jetzt nehmen die Menschen auf der toskanischen Insel und zurückgekehrte Überlebende Abschied vom Wrack, das am Mittwoch seine letzte Reise antreten soll. »mehr
    
    

MEXIKO-STADT
Heimleiterin ist senil

Die greise Leiterin des Horror-Heims im Westen von Mexiko muss keine Strafverfolgung fürchten. Die etwa 80 Jahre alte Rosa Verduzco sei senil, teilte Generalstaatsanwalt Jesús Murillo Karam am Montagabend mit. Eine ärztliche Untersuchung habe ergeben, dass die Frau geistig und körperlich nicht mehr in der Lage war, eine solche Einrichtung zu führen. Rechtlich gesehen gebe es seitens der Anklagebehörde keine Handhabe gegen sie. »mehr
    
    

SEOUL
Gesuchter Reeder der „Sewol“ ist tot

Fast 100 Tage nach dem Untergang der Fähre „Sewol“ in Südkorea, der 292 Menschen das Leben kostete, hat die Polizei den Tod des mit Haftbefehl gesuchten Reeders bestätigt. Man habe die Leiche des 73-Jährigen identifiziert, berichtete die Nachrichtenagentur Yonhap unter Berufung auf die Polizei. Die stark verweste Leiche von Yoo Byung Eun sei in Suncheon, 415 Kilometer südlich von Seoul gefunden worden und anhand von DNA-Spuren sowie eines Fingerabdrucks identifiziert worden, hieß es. Die Ursache des Todes stünde noch nicht fest. »mehr
    
    
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