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Zeitgeschehen

    
    

ZÜRICH
Udo Jürgens ist tot

Der Sänger und Komponist Udo Jürgens ist tot. Er starb am Sonntag bei einem Spaziergang in der Schweiz im Alter von 80 Jahren. »mehr
    
    

BERLIN
Halbherziges Ja zu Einkauf am Sonntag

Jeder zweite Deutsche wünscht sich einer Umfrage zufolge mehrere verkaufsoffene Sonntage im Jahr. 50 Prozent der Teilnehmer hätten sich für geöffnete Geschäfte an vier oder mehr Tagen ausgesprochen, berichtet die „Welt am Sonntag“ über eine repräsentative Befragung des Marktforschungsunternehmens GfK. Die meisten befürworteten aber maßvolle Öffnungszeiten: Nur etwas über ein Viertel (27,7 Prozent) der Befragten will demnach, dass der Sonntags-Ladenschluss vollständig fällt. Rund ein Fünftel (20,2 Prozent) würde Ladenöffnungen am Sonntag am liebsten ganz verboten sehen. Eine Mehrheit der Befragten (57,5 Prozent) gab an, zumindest gelegentlich den verkaufsoffenen Sonntag zum Einkauf zu nutzen. Auch am vierten Adventssonntag wollten Einzelhändler in vielen deutschen Städten ihre Läden zur Schlussphase des Weihnachtsgeschäfts öffnen. »mehr
    
    

FRANKFURT
Flughafenprüfer schmuggeln Waffen

Bei verdeckten Kontrollen an Deutschlands größtem Flughafen in Frankfurt am Main hat die EU-Kommission einem Medienbericht zufolge erhebliche Sicherheitsrisiken aufgedeckt. Den Prüfern sei es bei jedem zweiten Versuch gelungen, Waffen oder gefährliche Gegenstände durch die Passagierkontrolle zu schmuggeln, schreibt die „Bild am Sonntag“ (BamS). Als Hauptgrund für die Probleme nenne der als geheim eingestufte Prüfbericht schlecht geschultes Personal der beauftragten Dienstleister. So hätten die Mitarbeiter etwa die Röntgenbilder bei den Handgepäck-Kontrollen nicht richtig deuten können. »mehr
    
    

„Menschlich Notwendiges unterbleibt“

In seinen ersten Monaten als Erzbischof von Köln hat Rainer Maria Woelki zusätzliche Millionen für die Flüchtlingshilfe zur Verfügung gestellt. Nun prangert der 58-jährige Nachfolger von Kardinal Joachim Meisner Versäumnisse und mangelnde Flexbilität der Behörden an. Das buchstabengetreue Einhalten von Gesetzen erscheine mitunter wichtiger als das Wohl der Menschen, sagt er. Woelki, ein gebürtiger Kölner, gilt als Ziehsohn Meisners, da er in den 90er Jahren dessen persönlicher Sekretär und später Kölner Weihbischof war. Danach war er drei Jahre Erzbischof von Berlin, ehe er in diesem Jahr zurück an den Rhein kam. »mehr
    
    

KIEW/MOSKAU
Ukraine will Frieden und Waffen

Krieg oder Frieden: Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hoffen auf baldige Gespräche für eine Lösung des Konflikts im Donbass. Der Schlüssel für den Frieden in der Ostukraine sei ein rasches Treffen der Kontaktgruppe, teilte das Präsidialamt in Kiew nach einem Telefonat der beiden Politiker mit. Gleichwohl kündigte das vom Staatsbankrott bedrohte Land neue Waffenkäufe im Ausland an – für einen möglichen Krieg gegen die prorussischen Separatisten. »mehr
    
    

WASHINGTON/SEOUL
Die Angst der USA vor einem Cyberkrieg

Wie in Hochzeiten des Kalten Krieges tauschen die USA und Nordkorea Drohungen aus. Doch statt um Panzer und Raketen kreisen die Gedanken dabei um den Cyberspace. US-Präsident Barack Obama kündigte eine „angemessene“ Reaktion auf den Cyber-Angriff auf das Filmstudio Sony Pictures an, für den die USA Nordkorea verantwortlich machen. Ihm blieb nichts anderes übrig. Nicht so sehr das Hacken der Computer zwingt die USA zu einer Antwort, sondern die erfolgreiche Erpressung, die damit einherging. »mehr
    
    

AL-RAKKA
Das „Kalifat“ in Bedrängnis

In den Reihen der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) bröckelt es. Die Miliz soll im nordirakischen Mossul mindestens 45 eigene Mitglieder hingerichtet haben. Die Dschihadisten seien für ihre Niederlage im Kampf um die Stadt Sindschar bestraft worden, sagten Augenzeugen der Deutschen Presse-Agentur am Sonntag. »mehr
    
    

DRESDEN
„Pegida-Aktivist“ war RTL-Reporter

Am Anfang steht eine gute Idee: Die Kollegen vom NDR-Fernsehmagazin „Panorama“ machen sich Gedanken darüber, wie sie darauf reagieren sollen, dass die deutschen Medien von den Demonstranten in Dresden pauschal als „Lügenpresse“ verunglimpft werden. Die „Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“ behaupten, Journalisten würden die Nachrichten über ihre Bewegung Pegida bewusst manipulieren, um die Teilnehmer zu diffamieren und in ein schlechtes Licht zu stellen. Also nimmt das NDR-Team seine Kamera, mischt sich unter das protestierende Volk und und lässt die Menschen einfach reden. Die Aussagen werden später in voller Länge, ungeschnitten und unkommentiert, veröffentlicht. „Kontaktversuch: ,Lügenpresse‘ trifft Pegida“ heißt das Projekt. Doch ausgerechnet ein Kollege lässt die gute Idee des Fernsehteams zum Fiasko werden. »mehr
    
    
kurz & bündig: Zuwandererkinder können ab sofort Doppelpass behalten

kurz & bündig: Zuwandererkinder können ab sofort Doppelpass behalten

In Deutschland geborene Kinder ausländischer Eltern dürfen ab sofort zwei Pässe behalten. Bisher mussten sie sich bis zum 23. Geburtstag zwischen der deutschen Staatsangehörigkeit und der ihrer Eltern entscheiden. In den allermeisten Fällen profitieren Kinder aus türkischen Familien von der Regelung. Das geänderte Staatsangehörigkeitsrecht trat am Samstag in Kraft. Allerdings sieht es bestimmte Auflagen vor. Nach Angaben des Bundesinnenministeriums betrifft die neue Regelung, die von der SPD vorangetrieben worden war, etwa 500 000 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. »mehr
    
    

BERLIN
Erfolgsreform oder „Armut per Gesetz“?

„Wir werden Leistungen des Staates kürzen, Eigenverantwortung fördern und mehr Eigenleistung von den Einzelnen fordern müssen.“ Als Bundeskanzler Gerhard Schröder am 14. März 2003 dem Bundestag die Grundlinien seiner Agenda 2010 präsentiert, riskiert er viel – und bezahlt einen hohen Preis. Der SPD-interne Streit um seine Sozialreformen treibt Mitglieder und Wähler in die Arme der heutigen Linkspartei und kostet die rot-grüne Koalition zwei Jahre später die Macht. Eines der Herzstücke von Schröders Agenda, die Zusammenlegung von Arbeitslosen- und Sozialhilfe zum neuen Arbeitslosengeld II, wird am 1. Januar zehn Jahre alt – besser bekannt als Hartz IV. »mehr
    
    
Edathy

BERLIN
Im Fall Edathy bleibt vieles im Dunkeln

In der SPD lässt die vorweihnachtliche Ruhe in diesem Jahr auf sich warten. Nach den Auftritten des ehemaligen Bundestagsabgeordneten Sebastian Edathy und seines Parteifreundes Michael Hartmann vor dem Untersuchungsausschuss des Bundestages ist die Situation nicht minder verworren als zuvor. Spekulationen, er könnte selbst noch über den Fall Edathy stürzen, weist Thomas Oppermann zurück. Edathys Vorwurf, er habe ihn über seinen Büroleiter zum Mandatsverzicht gedrängt, sei eine „abenteuerliche Behauptung“. »mehr
    
    
Bodo Ramelow

BERLIN
Caprese statt Currywurst

Canal Grande statt Spree, Palazzo Ducale statt Preußisches Herrenhaus, Caprese statt Currywurst. Gründe, an tristen und verregneten Dezembertagen einen großen Bogen um Berlin zu machen und stattdessen nach Venedig zu reisen, gibt es mehr als genug. Und so gut wie alle sind überzeugend. »mehr
    
    
Sony Pictures

NEW YORK
Coelho will Satire zeigen

Der Hackerangriff gegen das Filmstudio Sony Pictures war beispiellos, doch Experten befürchten, dass das erst der Anfang sein könnte. „Cyberspionage findet in einem Maße statt, das wir zuvor noch nicht gesehen haben“, sagte Denise Zheng, Direktorin am Center für strategische und internationale Studien dem US-Sender CNN. Allein im vergangenen Jahr habe es einem Report der Obama-Regierung zufolge 61 000 Attacken und Sicherheitsverletzungen gegen Einrichtungen der US-Regierung gegeben. Sony zog nach massiven Terrordrohungen die Nordkorea-Satire „The Interview“ zurück. Doch das könne als falsches Signal gewertet werden, sagte Zheng. »mehr
    
    
Bearbeitungszeit einkalkulieren

BERLIN
Bafög wird erhöht

Studenten und Schüler bekommen in zwei Jahren sieben Prozent mehr Bafög. Der Bundesrat ließ am Freitag eine Reform passieren, durch die der Bafög-Höchstsatz im Herbst 2016 von 670 auf 735 Euro steigt. »mehr
    
    

BERLIN
Ethikrat gegen Suizidhilfe

Der Deutsche Ethikrat hat sich in die Debatte um Sterbehilfe eingeschaltet und sich im Grundsatz gegen eine ärztlich assistierte Selbsttötung ausgesprochen. In einer am Freitag veröffentlichten Stellungnahme empfiehlt das Gremium, das Strafrecht nicht grundsätzlich zu ändern. Eine Mehrheit des Ethikrates lehne auch eine gesetzliche Regelung etwa der ärztlichen Suizidbeihilfe ab. »mehr
    
    

BRÜSSEL
EU hofft auf private Investoren

Es ist bisher das größte Investitionsprogramm der Europäischen Union und soll der Schlüssel im Kampf gegen die Arbeitslosigkeit werden: das 315 Milliarden Euro schwere Paket, das die Staats- und Regierungschefs bei ihrem Gipfeltreffen beraten haben. Doch wer bekommt nun Geld? Und vor allem: Wer zahlt? Hier die wichtigsten Fakten. »mehr
    
    

Standpunkt: Demokratisierung der EU geht voran

Der Turbo-Gipfel von Brüssel ist mit der Lebensweisheit über die neuen Besen, die bekanntlich besser kehren, nur unvollkommen erklärt. Donald Tusk hat als neuer Ratspräsident der Union nicht einfach nur die Tagesordnung gestrafft und die Beratungen besser vorbereitet. Er verfolgt die Idee einer anderen europäischen Arbeitsteilung. Europas Staats- und Regierungschefs sollen sich nicht länger wie der Vormund von Kommission, Parlament und Ministerrat aufführen, sondern sich auf ihre ureigenen Aufgaben in dieser Gemeinschaft konzentrieren: den Austausch über die langfristige Ausrichtung der Union pflegen, aber nicht Verkaufsverbote für Glühbirnen erfinden. Die Spitzenrunde muss das Verhältnis zu Russland bestimmen, nicht aber die Details des Binnenmarktes durchkauen. Tusk setzt damit die stärkere Demokratisierung der Union fort, die mit den Spitzenkandidaten bei der Europawahl begonnen hat. Er will den EU-Gipfel wieder zu einem politischen Forum machen, das der Union eine Richtung gibt. Das die Kommission zur „Regierung“ und das Parlament zu einer echten politischen Volksvertretung aufwertet. »mehr
    
    

BRÜSSEL
Tusk krempelt EU-Gipfel um

Donald Tusk machte kurzen Prozess. Wenige Minuten vor Mitternacht am Donnerstagabend erklärte der neue Vorsitzende der europäischen Staats- und Regierungschefs das Gipfeltreffen für „beendet“. Es gebe „keine Notwendigkeit, morgen erneut zusammenzukommen“. Der 57-jährige Pole als Erfinder des Turbo-Gipfels von Brüssel – das hat es so noch nicht gegeben. »mehr
    
    
Weihnachten

WÜRZBURG
Süßer die Glocken nie klingen: Tipps für ein besinnliches Fest

Eigentlich soll es an den Feiertagen besonders harmonisch zugehen. Doch wenn die ganze Familie aufeinandertrifft, gibt es oft reichlich Konfliktstoff. »mehr
    
    

Von wegen himmlische Ruh

Vierter Advent: Mit der „Stillen Nacht“ wird das nichts. Das Land lärmt rund um die Uhr. Es rattert, brummt und klappert. Das hört man sogar im Schlaf. »mehr
    
    
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