Zeitgeschehen

    
    
Zeitumstellung

 
(1)
Hamburg (dpa)
Umfrage: Mehrheit gegen Uhrumstellung

Die meisten Menschen in Deutschland lehnen die Zeitumstellung einer Umfrage zufolge ab. 71 Prozent der Befragten wollen sie abschaffen. »mehr
    
    
Bodo Ramelow

 (3) ERFURT
SPD bereitet Weg für ersten Regierungschef der Linken

25 Jahre nach dem Fall der Mauer könnte es in Deutschland erstmals einen Ministerpräsidenten der Linkspartei geben: »mehr
    
    

WÜRZBURG
Yasmin Fahimi: "Europa ist ein Friedensprojekt"

Die Generalsekretärin der SPD bezeichnet die Konkurrenten der AfD als „braune Suppe“ und mag keine Vergleiche mit ihrer Vorgängerin Andrea Nahles. »mehr
    
    
Kindertagesstätte

NÜRNBERG
Arbeitsagentur: Kitas sollen länger öffnen

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) fordert ebenso wie der Arbeitgeberverband längere und flexiblere Öffnungszeiten in den Kindertagesstätten. „Die oft starren Betreuungszeiten in Kitas passen nicht zur heutigen Lebens- und Arbeitswelt. Wir brauchen mehr Absicherung der Betreuung in Randzeiten und an Wochenenden“, kritisierte BA-Vorstandsmitglied Heinrich Alt am Montag in Nürnberg. »mehr
    
    
Wolfgang Schäuble erneut

BERLIN
Steuereinnahmen in Deutschland auf Rekordkurs

Gute Nachrichten für Wolfgang Schäuble und seine 16 Kollegen in den Ländern: Die Steuereinnahmen der öffentlichen Hand liegen in diesem Jahr auf Rekordkurs und dürften bis Dezember auf 590 Milliarden Euro klettern. So viel Steuern haben die Bundesbürger und die Unternehmen noch nie bezahlt. »mehr
    
    

Standpunkt: Schäubles Dilemma

Wolfgang Schäuble muss sich vorkommen wie das arme Mädchen im Märchen. Ohne eigenes Zutun braucht er nur sein Hemdchen hinzuhalten, und schon regnet es Goldtaler vom Himmel. »mehr
    
    

WIESBADEN
Es gibt weniger klassische Familien

Fast jede dritte Familie in Deutschland lebt nicht mehr nach dem klassischen Modell. 20 Prozent der Väter und Mütter waren im vergangenen Jahr alleinerziehend, zehn Prozent leben in nichtehelichen oder gleichgeschlechtlichen Partnerschaften. Zwar dominiert noch immer die Ehe das Familienleben der Deutschen, wie Daten des Statistischen Bundesamtes vom Montag belegen. Denn verheiratet sind 70 Prozent der Eltern in den insgesamt knapp 8,1 Millionen Familien mit mindestens einem minderjährigen Kind. Aber 1996 waren es noch viel mehr, nämlich 81 Prozent. »mehr
    
    

ERFURT
SPD bereitet Weg für ersten Regierungschef der Linken

25 Jahre nach dem Fall der Mauer könnte es in Deutschland erstmals einen Ministerpräsidenten der Linkspartei geben: Thüringens SPD-Führung strebt einen Regierungswechsel zu einem rot-rot-grünen Bündnis unter dem Linken Bodo Ramelow an. Fünf Wochen nach der Landtagswahl empfahl der Landesvorstand der Sozialdemokraten am Montagabend einstimmig das neue Koalitionsmodell. Dem muss aber noch die Parteibasis in einer Mitgliederbefragung zustimmen. »mehr
    
    

BERLIN
Bundestag gegen „heute-show“

Es gibt Streit um den Zugang für die ZDF-Satiresendung „heute-show“ zum Deutschen Bundestag. Das Parlament hat einem Drehteam die Akkreditierung zur Pressetribüne und zur westlichen Lobby verweigert. »mehr
    
    

STOCKHOLM
U-Boot: Steckt Putin dahinter?

Wladimir Putin ist ein furchtloser Mann. Er war mal Spion. Da braucht man gute Nerven. Und ein Pokerface. Der Kremlchef hat beides. Als er untergeht, verzieht er keine Miene. Der Kremlchef sitzt in einer engen Kapsel mit Glaskuppel. »mehr
    
    

KARLSRUHE
Haftbefehl gegen weitere mutmaßliche IS-Anhänger

Nach den bundesweiten Aktionen gegen mutmaßliche Unterstützer islamistischer Terrororganisationen hat die Bundesanwaltschaft gegen zwei weitere Männer Haftbefehle erwirkt. Das teilte die Behörde in Karlsruhe am Montag mit. Die Männer, ein 40-jähriger Deutsch-Marokkaner und ein 31-jähriger Libanese, sollen demnach Ausrüstung und Geld für die Milizen Islamischer Staat (IS) und Ahrar al-Scham in Syrien organisiert haben. Sie waren am Samstag in Bonn und Aachen bei Durchsuchungen festgenommen worden. »mehr
    
    

WASHINGTON
USA versorgen Kurden in Nordsyrien mit Waffen

Rund fünf Wochen nach Beginn der Belagerung von Kobane durch die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) haben US-Flugzeuge die dort kämpfenden Kurden erstmals mit Waffen versorgt. »mehr
    
    

LEIPZIG/MADRID
Spanierin von Ebola geheilt

In die Leipziger Spezialklinik für Infektionskrankheiten ist in der Nacht zu Montag ein weiterer Patient mit Verdacht auf Ebola eingeliefert worden. Nach Angaben des sächsischen Gesundheitsministeriums konnte die Klinik aber bereits ausschließen, dass es sich bei der Erkrankung um das gefährliche Virus handelt. Eine an Ebola erkrankte Norwegerin ist wieder gesund: Sie wurde am Montag aus der Isolierstation entlassen. »mehr
    
    

PARIS
Rauswurf von Frau mit Vollschleier

Für das Paar aus einem der Golfstaaten war die Aufführung von Verdis „La Traviata“ in der Pariser Bastille-Oper wohl eine unvergessliche Vorstellung – wenn auch nicht aus musikalischen Gründen. »mehr
    
    

kurz & bündig: In Japan treten zwei Ministerinnen zurück

Der Rücktritt von gleich zwei Ministerinnen hat dem japanischen Regierungschef Shinzo Abe einen schweren Schlag versetzt. Industrieministerin Yuko Obuchi und Justizministerin Midori Matsushima zogen sich wegen des Vorwurfs illegaler Wählergeschenke zurück. Der rechtskonservative Abe hatte die beiden zusammen mit drei anderen Frauen erst vergangenen Monat ins Kabinett geholt. Als Teil seiner „Abenomics“ genannten Wirtschaftspolitik wollte er unter dem Schlagwort „Womenomics“ Frauen in der männerdominierten Gesellschaft Japans den Weg in Führungspositionen ebnen. »mehr
    
    

 
(1)
Standpunkt: SPD will keinen Neuanfang

Die Berliner SPD will keinen Neuanfang. Sie will eine Fortsetzung der Wowereit-Politik, ein gediegenes „Weiter so“ – aber ohne Klaus Wowereit. Dafür steht Michael Müller, lange Jahre Berliner SPD-Chef, Fraktionschef im Abgeordnetenhaus und seit drei Jahren Senator für Stadtentwicklung und Umwelt. Der Ziehsohn von Wowereit setzte sich in einer parteiinternen Urwahl deutlich gegen seine Rivalen Jan Stöß und Raed Saleh durch. »mehr
    
    

STOCKHOLM
Suche nach russischem U-Boot

Vor der Küste Stockholms haben die schwedischen Streitkräfte am Sonntag die Suche nach Beweisen für eine mögliche „ausländische Unterwasseroperation“ fortgesetzt. Wonach sie suchen, wollten sie nicht konkretisieren. Medien spekulierten, dass ein russisches U-Boot in den Schären in Seenot geraten ist. Aus Moskau kam ein Dementi. »mehr
    
    

GALVESTON/HAMBURG
Ebola-Therapie kostet Millionen

Die Behandlungskosten für den im Hamburger Universitätsklinikum Eppendorf (UKE) betreuten Ebola-Patienten könnten drastisch steigen. Wie das Nachrichtenmagazin „Spiegel“ berichtet, könnten sich die Ausgaben auf rund zwei Millionen Euro summieren. „Wir haben es hier mit Extremkostenfällen zu tun, für die der finanzielle Gesamtaufwand kaum exakt zu beziffern ist“, sagte Christian Gerloff, stellvertretender Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des UKE. »mehr
    
    

ANKARA/BAGDAD
Kampf um Kobane geht weiter

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat sich gegen Waffenhilfen für die Kurden in der seit Wochen hart umkämpften nordsyrischen Stadt Kobane ausgesprochen. Deren syrisch-kurdische Partei PYD sei ebenso eine „Terrororganisation“ wie die verbotene Kurdische Arbeiterpartei PKK, sagte Erdogan nach einem Bericht der Nachrichtenagentur Anadolu. Die Miliz der PYD, die kurdischen Volksschutzeinheiten (PYG), verteidigen seit fünf Wochen Kobane gegen radikalsunnitische Kämpfer des Islamischen Staates (IS). Am Sonntag gelang es ihnen nach Angaben der syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte, sich in vom IS besetzte östliche Stadtteile vorzukämpfen. »mehr
    
    

BERLIN
Müller beerbt Wowereit

Er galt schon als Auslaufmodell der Berliner SPD. Als Mann ohne Zukunft, der als enger Vertrauter und „Ziehsohn“ von Klaus Wowereit zu eng mit dessen Politik verbunden ist, um noch aus seinem Schatten treten zu können. Vor zwei Jahren, im Juni 2012, erlebte Michael Müller, der langjährige Chef der Berliner SPD, die größtmögliche Demütigung: Auf einem Parteitag wurde er mit deutlicher Mehrheit abgewählt, die Delegierten hoben den Außenseiter Jan Stöß auf den Schild. Der Vertreter des linken Flügels kündigte einen kritischen Kurs gegenüber dem Regierenden Bürgermeister und die Große Koalition im Roten Rathaus an. Besonders bitter für Müller: Nicht einmal Klaus Wowereit setzte sich damals für ihn ein. »mehr
    
    
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