Zeitgeschehen

    
    

BRÜSSEL
40 Prozent weniger CO2

Die 28 Mitgliedsstaaten haben sich auf neue Klimaschutz-Ziele geeinigt. Experten streiten darüber, ob es sich dabei wirklich um einen Fortschritt handelt. Die Bundestagsabgeordnete Anja Weisgerber (CSU, Schweinfurt/Kitzingen) erklärte dazu: „Mit diesen ambitionierten, aber auch realistischen Zielen sind wir weltweit Vorreiter. Ich hoffe, dass wir die anderen Staaten der Welt mitreißen und in einem guten Jahr ein neues Abkommen zum Klimaschutz verabschieden können.“ »mehr
    
    

LEIPZIG
Maut für große Transitstrecken

Die geplante Pkw-Maut soll den Grenzverkehr nach Worten von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) nicht stören. Es gehe ihm vor allem um die großen Transitstrecken, sagte Dobrindt am Freitag in Leipzig. Die detaillierte Konzeption der umstrittenen Vignette für deutsche Straßen wird mit Spannung erwartet. Der Entwurf soll im Oktober vorgestellt werden, wie ein Ministeriumssprecher in Berlin bekräftigte – also spätestens bis zum kommenden Freitag. »mehr
    
    

GIEßEN
Kein Spenderherz für kranken Jungen

Den monatelangen Kampf um ein neues Herz für ihren schwer kranken Sohn haben die Eltern vor Gericht verloren. Doch in dem Fall ist das letzte Wort noch nicht gesprochen. »mehr
    
    

KOBANE
Wettlauf gegen die Zeit in Kobane

Bahngleise auf der Strecke der alten Bagdadbahn, ein Güterbahnhof und ein geschlossenes Metalltor – so sieht der Grenzübergang zwischen dem türkischen Dorf Mürsitpinar und der nordsyrischen Stadt Kobane aus. Die verlassene Gegend, die auf türkischer Seite von der Polizei abgesperrt ist, rückt seit Tagen in den Mittelpunkt eines Kampfes, dem die ganze Welt gespannt folgt. »mehr
    
    

BERLIN
Nur acht Bundesländer?

Der letzte Anlauf scheiterte am 5. Mai 1996. Die Regierungen von Berlin und Brandenburg waren entschlossen, sechs Jahre nach der Wiedervereinigung die Trennung zwischen der Stadt und seinem Umland aufzuheben und ein gemeinsames Bundesland zu bilden. Doch die Bürger waren dagegen. Damit war das Thema Länderneugliederung vom Tisch. »mehr
    
    

NAIROBI/NEW YORK
Ebola-Fälle in New York und Mali

Die New Yorker müssen sich mit dem ersten Ebola-Fall in ihrer Stadt befassen. Medien und Regierungsvertreter in der Acht-Millionen-Metropole warnten am Freitag einmütig vor Panik. Am Tag zuvor war der Arzt Craig Spencer in das Bellevue-Krankenhaus in Manhattan eingeliefert worden. Er hatte sich in Guinea mit Ebola infiziert. Der Immobilienmogul und Rechtspopulist Donald Trump aber nutzte den Fall gleich zu einer polemischen Attacke gegen Präsident Barack Obama, weil ihm die Grenzkontrollen zu lax sind: „Wenn dieser Arzt, der so leichtsinnig von Westafrika nach New York geflogen ist, Ebola hat, sollte sich Obama beim amerikanischen Volk entschuldigen und zurücktreten!“ »mehr
    
    

kurz & bündig: Ermittler untersuchen Gasexplosion in Ludwigshafen

Die schwere Gasexplosion in Ludwigshafen mit einem Toten und Millionenschaden wird ein Fall für die Staatsanwaltschaft. Deren Ermittler hätten die Suche nach der genauen Ursache des Unglücks übernommen, sagte Oberbürgermeisterin Eva Lohse (CDU) am Freitag. Bei dem Unglück war ein Bauarbeiter ums Leben gekommen, drei Menschen wurden schwer verletzt. Die meisten der 20 Leichtverletzten konnten das Krankenhaus bis zum Freitag verlassen. Nach Angaben der Polizei beschädigten die Explosion und das anschließende Feuer 38 Wohnungen und rund 80 Autos. Bei Bauarbeiten an einer Gasleitung war es zu der Explosion gekommen. »mehr
    
    

BRÜSSEL
Der Wutanfall des David Cameron

„Unmöglich. Inakzeptabel. Unerträglich“ – der britische Premier David Cameron schäumte vor Wut, sprang auf, ließ die verdatterten Staats- und Regierungschefs einfach sitzen. „Wir werden nicht plötzlich unser Scheckbuch herausholen und einen Scheck über zwei Milliarden Euro schreiben. Das wird nicht passieren“, erklärte der sichtlich aufgebrachte Cameron. »mehr
    
    
Jerusalem

JERUSALEM
Baby bei Anschlag getötet

Nach dem mutmaßlichen Anschlag eines Palästinensers in Jerusalem mit einer Toten und mehreren Verletzten will Israel noch härter gegen Randalierer vorgehen. Hunderte von Polizisten, Grenzbeamten und Spezialeinheiten hätten in Jerusalem Stellung bezogen, teilte die israelische Polizei am Donnerstag mit. Polizeichef Johanan Danino sprach sich für härtere Strafen für gewalttätige Demonstranten und sogar deren Familien aus. Zuvor hatte Regierungschef Benjamin Netanjahu mehr Polizeipräsenz in Jerusalem angeordnet. Dennoch gingen die Unruhen auch am Donnerstag weiter. »mehr
    
    

OTTAWA
Kanada will Anti-Terror-Gesetze verschärfen

War es ein Islamist oder ein Verrückter? Nach dem Angriff auf das Parlament in Ottawa fragten sich das die Kanadier. Auch am Tag nach der Attacke mit einem toten Opfer und einem toten Täter sind viele Fragen noch ungeklärt, doch die Antwort könnte lauten: Möglicherweise war er beides. Nach und nach verdichtet sich das Bild eines Menschen, der vom Islam angezogen war, von Bekannten aber auch als verwirrt bezeichnet wurde. »mehr
    
    
EU-Gipfel

BRÜSSEL
Schlechte Luft auf dem EU-Klimagipfel

Die Bundeskanzlerin pflegt europäische Gipfeltreffen üblicherweise mit einer gehörigen Portion Optimismus zu beginnen. Doch als sie am gestrigen Donnerstag in Brüssel eintraf, musste sogar Angela Merkel feststellen: „Das wird nicht einfach.“ Zur Bekräftigung setzte sie noch hinzu: „Ich kann nicht ausschließen, dass wir heute noch nicht zu einem Ergebnis kommen.“ »mehr
    
    
Greenpeace-Studie

HAMBURG
Greenpeace-Untersuchung: Chemie in Kinderkleidung

Bei der Untersuchung von Kinderkleidung und Kinderschuhen von Discountern hat die Umweltorganisation Greenpeace gefährliche Chemikalien nachgewiesen. In mehr als der Hälfte von 26 Produkten hätten unabhängige Labors umwelt- und gesundheitsschädliche Chemikalien oberhalb der Vergleichs- und Vorsorgewerte entdeckt, teilte die Organisation am Donnerstag mit. Das seien Werte, die vom Bundesumweltamt oder dem Bundesinstitut für Risikobewertung empfohlen werden, ohne bislang gesetzlich bindend zu sein. »mehr
    
    

TUNIS
Tunesiens Politiker hoffen auf einen Konsens

Keiner tourt so unermüdlich durch das Land wie Rached Ghannouchi. In der Küstenstadt Sfax zog er 15 000 Menschen an, in Sousse füllten seine Zuhörer mehr als einen Kilometer der breiten Hafenpromenade. In Gafsa im Landesinneren drängelten sich 10 000, um den Vorsitzenden von Ennahda zu hören, der tunesischen Muslimbruderschaft. »mehr
    
    
Beobachter

ISTANBUL
Kobane-Konflikt entzweit Türkei und die USA

Der Konflikt um die nordsyrische Stadt Kobane fördert tiefe Risse im Verhältnis zwischen der Türkei und den USA zutage. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan macht keinen Hehl aus seiner Verärgerung über die Entscheidung Washingtons, die kurdischen Verteidiger von Kobane mit Waffen zu versorgen. Ein tiefes Misstrauen der türkischen Führung hinsichtlich der von ihr vermuteten Motive der USA wird sichtbar: Erdogan wirft Washington vor, vor allem die Ölreichtümer der Region im Auge zu haben. »mehr
    
    

NÜRNBERG/WÜRZBURG
Steht das Kirchenasyl vor dem Aus?

In Deutschland zeichnet sich ein mögliches Ende der Kirchenasyle ab, mindestens aber die Reduzierung der Anzahl der Kirchenasyle: Die Führungsspitze des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge in Nürnberg plant nämlich, das Kirchenasyl in der Form, wie es derzeit in Deutschland Hunderten von Asylbewerbern gewährt wird, nicht mehr zu akzeptieren. Dies hat Ursula Gräfin Praschma, Abteilungsleiterin Asyl beim Bundesamt, im Gespräch mit dieser Zeitung am Donnerstag bestätigt. »mehr
    
    

Standpunkt: Keine Mehrheit für die Ziele

Es soll niemand so tun, als hätten die Staats- und Regierungschefs der EU fröhlich und entschlossen vor sieben Jahren die ersten Klimaschutz-Ziele unterschrieben. Das Gegenteil war der Fall. »mehr
    
    

BERLIN
Meister-BAföG für Bachelor

Die Bundesregierung will die berufliche Ausbildungsförderung ausweiten. „Beruflich vorqualifizierte Bachelor-Absolventen sollen für eine Aufstiegsfortbildung auch Meister-BAföG bekommen können“, erklärte Bildungsministerin Johanna Wanka (CDU) am Mittwoch in Berlin. Zuvor hatte das Kabinett eine entsprechende Stellungnahme zum Bildungsbericht 2014 beschlossen. »mehr
    
    

BERLIN
Von der Leyen erfolgreich

André Wüstner, der neue Vorsitzende des Bundeswehrverbandes, schlug noch vor zwei Tagen Alarm. „Schnell und ohne Abstriche“ müsse das Bundeskabinett das von Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) angekündigte Gesetz zur Steigerung der Attraktivität der Bundeswehr beschließen. »mehr
    
    
Papst Franziskus lobt die Bayern

Papst Franziskus lobt die Bayern

Was für eine Rom-Reise des FC Bayern: Erst die 7:1-Gala beim AS Rom, dann die Audienz beim Papst. Die Mannschaft habe ein „wunderschönes Spiel“ abgeliefert, sagte das Oberhaupt der katholischen Kirche. »mehr
    
    

ISTANBUL/KOBANE
Verstärkung: 200 Kämpfer und Panzer für Kobane

Die kurdischen Verteidiger der von den Dschihadisten der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) belagerten nordsyrischen Stadt Kobane erhalten erstmals Verstärkung mit schweren Waffen. Rund 200 Peschmerga-Kämpfer der nordirakischen Kurden mit Panzern und gepanzerten Fahrzeugen werden in den nächsten Tagen in der Stadt erwartet, meldeten türkische Medien am Mittwoch. Die Kurden-Kämpfer werden über türkisches Staatsgebiet nach Kobane gebracht. »mehr
    
    
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