Anzeige
    

Zeitgeschehen

    
    

BERLIN
Die Schröders haben sich getrennt

Sie waren die Clintons aus Hannover – ein mächtiger Mann und eine Frau mit Ambitionen. Als Gerhard Schröder 1998 Bundeskanzler wurde, mussten sich die Deutschen nicht nur an einen neuen Regierungsstil gewöhnen, sondern auch an eine Kanzlergattin, die so gar nicht dem zurückhaltenden Rollenbild entsprechen wollte, das vor ihr Frauen wie Hannelore Kohl oder Loki Schmidt geprägt hatten. »mehr
    
    

Die Psyche des Co-Piloten

Der 27-Jährige war krank. Woran er litt, ist unbekannt. Waren es Depressionen oder war es Schizophrenie? Fachleute versuchen, Antworten zu geben. »mehr
    
    

DAMASKUS
Assad vertraut weiterhin auf Moskau

Syriens Präsident Baschar al-Assad sieht mögliche Gespräche mit den USA über ein Ende des Bürgerkriegs in seinem Land skeptisch. Die Regierung in Washington sage „heute dies, morgen das“, sagte Assad in einem Interview der russischen Nachrichtenagentur Tass. Die USA wollten weiterhin die syrische Führung durch „Marionetten“ ersetzen. „Uns bleibt nur übrig, auf die wirkliche Veränderung der amerikanischen Politik zu warten.“ »mehr
    
    

BERLIN
Bund: Kein Geld für Asyl

Das Bundesinnenministerium hat die Forderung der Länder nach mehr Bundesmitteln für die Unterbringung von Flüchtlingen zurückgewiesen. Ein Sprecher sagte am Freitag in Berlin, die Vereinbarung vom vergangenen Dezember, wonach die Länder dafür 2015 und 2016 je 500 Millionen Euro erhalten, sei „abschließend“ gewesen. »mehr
    
    

ROM
Tebartz-van Elst bezieht Büro

Der frühere Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst (55) hat nun auch offiziell einen Dienstsitz im Vatikan. Wie jetzt bekannt wurde, bezog Tebartz-van Elst diese Woche ein Büro im „Rat für die Neuevangelisierung“ an der römischen Via della Conciliazione. Im Rat ist er im Rang eines „Delegaten“ für den Bereich Glaubensunterweisung (Katechese) zuständig. »mehr
    
    

BERLIN
Bundesrat billigt Frauenquote

Nach jahrelangem Streit hat die Frauenquote die letzte parlamentarische Hürde genommen. Vom 1. Januar 2016 an müssen in Aufsichtsräten von etwa 100 Großunternehmen mindestens 30 Prozent Frauen sitzen. »mehr
    
    

SANAA
Angst vor der nächsten Katastrophe

Die arabische Tragödie erlebt ihren nächsten Akt: erst Syrien und der Irak, dann Libyen – und jetzt auch der Jemen. Seit Donnerstag eskalieren Krieg und Bürgerkrieg auf der Arabischen Halbinsel, seit fünf Jahrzehnten Wohlstandsregion und Großtankstelle der Welt. Und wieder explodiert die gleiche toxische Mixtur aus globalen, regionalen, nationalen sowie religiös-ethnischen Konflikten, die die anderen Unglücksnationen bereits in die Selbstzerstörung gestürzt haben. »mehr
    
    

ANKARA
Türkei: Mehr Macht für Polizei

Vor der Parlamentswahl in der Türkei wird die wegen ihres oft brutalen Vorgehens umstrittene Polizei mit deutlich mehr Vollmachten ausgestattet. Das Parlament in Ankara verabschiedete am Freitag ein Gesetzespaket, das unter anderem das Demonstrationsrecht verschärft, wie die Nachrichtenagentur Anadolu meldete. Demnach sollen Polizisten künftig in bestimmten Situationen auf gewalttätige Demonstranten schießen dürfen, ohne selber angegriffen worden zu sein. Durchsuchungen und Festnahmen sollen erleichtert werden. »mehr
    
    

GÜTERSLOH
Forscher wollen Zuwanderer für den Arbeitsmarkt

Deutschland schrumpft. Ohne Zuwanderung würde die Zahl der Erwerbsfähigen um mehr als ein Drittel zurückgehen, haben Experten errechnet. »mehr
    
    

BERLIN
Dobrindt hat es geschafft

Gewisse Beschwörungsformeln gehörten mit dazu. „Die Pkw-Maut für Ausländer kommt so sicher wie das Amen in der Kirche“, sagte Alexander Dobrindt 2013 noch als CSU-Generalsekretär. „Die Maut kommt zu über 100 Prozent“, versicherte er als Bundesverkehrsminister mitten im politischen Ringen. Tatsächlich ist eines der heikelsten Projekte der Großen Koalition jetzt beschlossene Sache. »mehr
    
    

BERLIN
Vorteile bei Wechsel der Wohnung

Wer gerade auf Wohnungssuche ist, wird sie herbeisehnen. Vermieter und Immobilienunternehmen dagegen schimpfen schon jetzt. Am Freitag hat die Mietpreisbremse den Bundesrat passiert. Sie gilt ab 1. Juni. Ob sie wirkt und Wuchermieten eindämmt, ist umstritten. »mehr
    
    

kurz & bündig: Einige Braukonzerne wollen Kaloriengehalt von Bier angeben

Beim Schluck aus der Bierflasche können sich Verbraucher in Europa bald auch über den Kaloriengehalt ihres Getränks informieren. Vier der größten weltweiten Brauereien – AB Inbev, SABMiller, Carlsberg und Heineken – einigten sich darauf, Nährwerte und Zutaten auf dem Flaschenetikett oder auf der Homepage anzugeben, wie die Vereinigung Brauer in Europa mitteilte. Mit der freiwilligen Vereinbarung wollen die Brauer nicht nur transparenter werden, sondern auch gegen den Ruf von Bier als Dickmacher angehen. Der Verband rechnete vor, dass hundert Milliliter Bier mit einem Alkoholgehalt von 4,5 oder 5,5 Prozent mit 46 Kalorien ungefähr genauso gehaltvoll sei wie ein frischer Orangensaft. Demgegenüber steckten in 100 Milliliter Whisky 245 Kalorien und im Rotwein 82. »mehr
    
    

 
(1)
WÜRZBURG
Mehrheit gegen die Sommerzeit

Die einen wollen sie abschaffen, den anderen ist sie völlig egal: die Sommerzeit. An diesem Wochenende wird die Uhr in der Nacht von Samstag auf Sonntag wieder eine Stunde vorgestellt: eine Stunde weniger Schlaf also. »mehr
    
    

BRÜSSEL
Ex-NPD-Chef unter Druck

Gegen den rechtsextremen deutschen Europaabgeordneten Udo Voigt liegen Anträge auf Aufhebung seiner parlamentarischen Immunität vor, das bestätigte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Saarbrücken. In einem Fall prüfe die Behörde Vorwürfe, denen zufolge der frühere NPD-Vorsitzende bei einem Neujahrsempfang der Partei in der Stadt im Januar die Zahl von sechs Millionen Holocaust-Opfern als „maßlos überhöht“ dargestellt habe. »mehr
    
    

MARSEILLE/KÖLN
Mit Vorsatz in die Katastrophe?

Der Co-Pilot der über Frankreich abgestürzten Germanwings-Maschine hat den Airbus mit 150 Menschen an Bord wohl mit Absicht zum Absturz gebracht. „Es sieht so aus, als ob der Co-Pilot das Flugzeug vorsätzlich zum Absturz gebracht und so zerstört hat“, sagte Staatsanwalt Brice Robin am Donnerstag in Marseille. Der 27-Jährige sei zu dem Zeitpunkt allein im Cockpit und der Pilot aus der Kabine ausgesperrt gewesen. Warum der Mann die Maschine in den Sinkflug brachte, ist unklar. Hinweise auf einen Terrorakt gibt es laut Ermittlern und Bundesinnenministerium nicht. »mehr
    
    

SANAA
Saudi-Arabien greift Rebellen im Jemen an

Saudi-Arabien hat gemeinsam mit arabischen Verbündeten erstmals mit Waffengewalt in den Bürgerkrieg im Jemen eingegriffen. Um dort den weiteren Vormarsch schiitischer Huthi-Rebellen zu stoppen, bombardierten Kampfjets der Koalition Stellungen der Rebellen in der Hauptstadt Sanaa und an anderen Orten. Damit droht der Bürgerkrieg in einen regionalen Konflikt auszuarten. Saudi-Arabien wirft dem Iran vor, die Rebellen im Kampf gegen die rechtmäßige jemenitische Führung zu unterstützen. Der von den USA gestützte Staatschef Abed Rabbo Mansur Hadi, der vor den Rebellen geflohen war, hat den Jemen jüngsten Berichten zufolge Richtung Sharm-el-Sheikh in Ägypten verlassen. An der in der Nacht zum Donnerstag gestarteten Operation „Sturm der Entschlossenheit“ beteiligen sich nach Angaben des arabischen Senders Al-Arabija neben Saudi-Arabien die Vereinigten Arabischen Emirate, Kuwait, Bahrain und Katar. »mehr
    
    

SALZBURG
Karl Moik starb mit 76 Jahren

Der österreichische „Musikantenstadl“-Erfinder Karl Moik (76) ist tot. Das bestätigte der Österreichische Rundfunk (ORF) am Donnerstag. Nach Angaben der Stadt starb er im Landeskrankenhaus Salzburg. Angehörige hatten sich in den vergangenen Monaten noch optimistisch über den Gesundheitszustand Moiks geäußert. Karl Moik hatte bereits am Rosenmontag 2014 in Köln einen Herzinfarkt erlitten und war danach über längere Zeit in einem Rehabilitationszentrum in Behandlung gewesen. Der TV- und Volksmusikstar moderierte von 1981 bis 2005 den „Musikantenstadl“. In den letzten Jahren hatte er sich von der Showbühne zurückgezogen. »mehr
    
    

BRÜSSEL/LUXEMBURG
Sozialhilfe steht auch EU-Bürgern offen

Deutschland darf EU-Ausländer, die weniger als drei Monate im Land leben, nicht pauschal von Sozialleistungen ausschließen. Dies hat der Generalanwalt beim Europäischen Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg, Melchior Wathelet, in einem Gutachten für ein laufendes Verfahren gegen die Bundesrepublik am Donnerstag festgestellt. »mehr
    
    

BERLIN
Besserer Schutz für Stalking-Opfer

Die Täter schrecken vor nichts zurück. Systematisch terrorisieren sie ihre Opfer, rufen Tag und Nacht an, schicken fiese Mails oder SMS, lauern ihnen vor der Wohnung oder am Arbeitsplatz auf und drohen ihnen mit Gewalt oder im Extremfall sogar mit Mord. Stalker können ihren Opfern, meist der Ex-Partner oder eine unerfüllte Liebe, das Leben zur Hölle machen, psychische Störungen, Angst- und Panikattacken, Schlafprobleme und Depressionen sind die Folge des Psychoterrors. »mehr
    
    

WASHINGTON
US-Soldat Bergdahl angeklagt

Der nach einem umstrittenen Gefangenenaustausch in Afghanistan freigelassene US-Soldat Bowe Bergdahl ist wegen Fahnenflucht angeklagt worden. Bergdahl müsse sich außerdem wegen „Fehlverhaltens vor dem Feind“ verantworten, teilte die US-Armee mit. Das US-Militärrecht stellt mit diesem Tatbestand das Wegrennen, das Niederlegen von Waffen und anderes „feiges Verhalten“ in Gefechtssituationen unter Strafe. Dem 28-Jährigen droht bei einem Schuldspruch lebenslange Haft. »mehr
    
    
bereits am Anfang 1 2 3
    
    

Rubriken

    
Anzeige

Zeichen setzen 

Förderpreis für
engagierte Bürger
Lesen Sie alles über den Preis und machen Sie Vorschläge, wer ihn bekommen soll. »mehr

Leserbriefe 

Schreiben Sie uns
Wenn Sie uns einen Leserbrief schreiben wollen, dann können Sie das direkt hier tun. »mehr