WÜRZBURG

IHK spendet Würzburger Unibund 90 000 Euro

Freude über den Förderpreis: (von links) Unibund-Schriftführer Alfons Ledermann, Uni-Präsident Alfred Forchel, IHK-Chef Ralf Jahn, IHK-Vizepräsident Otto Kirchner, Unibund-Vorsitzender David Brandstätter, Unibund-Schatzmeister Thomas Trenkle.
Foto: Bernhard Rauh | Freude über den Förderpreis: (von links) Unibund-Schriftführer Alfons Ledermann, Uni-Präsident Alfred Forchel, IHK-Chef Ralf Jahn, IHK-Vizepräsident Otto Kirchner, Unibund-Vorsitzender David Brandstätter, ...

Die IHK Würzburg-Schweinfurt hat den Universitätsbund Würzburg mit einer großen Spende unterstützt. Der Verein erhielt anlässlich seines 90. Geburtstages im vergangenen Jahr und dem 30-jährigen Jubiläum der IHK-Firmenspende heuer einen Betrag in Höhe von 90 000 Euro. Den Scheck übergaben IHK-Vizepräsident Otto Kirchner und IHK-Hauptgeschäftsführer Ralf Jahn an den Vorsitzenden des Unibundes, David Brandstätter.

Damit erhöht sich das Stiftungsvermögen des Bundes auf nunmehr 1,2 Millionen Euro. Wie Kirchner bei der Scheckübergabe an die Vertreter des Universitätsbundes – David Brandstätter, Alfons Ledermann, Thomas Trenkle und den Universitätspräsidenten Alfred Forchel – erklärte, werden mit den Zinserträgen aus dem Stiftungsvermögen Projekte der hiesigen Hochschule gefördert, von denen Wirtschaft und Wissenschaft am Standort Mainfranken profitieren.

„Denn dort, wo anwendungsorientierte Forschung gedeiht, da ist auch Innovation zuhause. Und dort, wo Innovation prosperiert, da entsteht auch Wettbewerbsvorsprung“, so Kirchner weiter. Bis heute wurden auf diese Weise 86 Projekte mit rund 780 000 Euro bezuschusst.

Jedes der insgesamt rund 61 000 mainfränkischen Unternehmen habe über seinen Kammerbeitrag zu der Spendensumme beigetragen, so IHK-Chef Jahn. In diesem Zusammenhang dankte der Vorsitzende des Universitätsbundes, David Brandstätter, den Unternehmen und der IHK für die jahrzehntelange Förderung der universitären Forschung.

Das jeweils auszuschüttende Preisgeld wird dabei nicht an viele Empfänger verteilt, sondern zielgerichtet auf Einzelprojekte konzentriert. Wer allerdings in diesem Jahr gefördert werden soll, wird nach Angaben von Kirchner erst im Mai zu erfahren sein. In den vergangenen drei Jahren wurden beispielsweise Projekte unterstützt, die unter anderem den Bodenwasserhaushalt in Unterfranken erforschten, sich mit der Bedeutung des demographischen Wandels für mainfränkische Unternehmen oder der Entwicklung eines Medikaments zur Behandlung von Herzmuskelschwäche befassten.

Der im Jahr 1921 gegründete Universitätsbund versteht sich als Förderverein der hiesigen Universität und hat derzeit rund 850 Mitglieder. Zu ihnen gehören Einzelpersonen, Unternehmen, Organisationen sowie Städte und Gemeinden.

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