Maroldsweisach

Maroldsweisach: Abwasserzweckverband beschließt Etat

Unser Bild zeigt die neuen Verbandsräte und den scheidenden Verbandsrat Nikolaus Schober. Von links: Markus Oppelt, Günter Reß, Nikolaus Schober, Bernd Elflein und Wolfram Thein.
Foto: Stefanie Brantner | Unser Bild zeigt die neuen Verbandsräte und den scheidenden Verbandsrat Nikolaus Schober. Von links: Markus Oppelt, Günter Reß, Nikolaus Schober, Bernd Elflein und Wolfram Thein.

Derzeit ersetzt der Hartlebsaal in Maroldsweisach das Sitzungszimmer im Rathaus, auch bei der Tagung des Abwasserzweckverbandes "Mittlerer Weisachgrund". Bürgermeister und Zweckverbandsvorsitzender Wolfram Thein bat die Sitzungsteilnehmer, auch auf den Plätzen die Maske aufzulassen. Er habe sich zwar an das Tragen des Mund-Nasen-Schutzes noch nicht gewöhnt, aber Vorsicht sei in der derzeitigen Infektionslage oberstes Gebot, auch wenn die Inzidenz nun wieder etwas gefallen sei.

Im Rahmen dieser Sitzung nahm der Abwasserzweckverband von einem langjährigen Mitglied Abschied. Mit Nikolaus Schober verlässt ein Verbandsmitglied das Gremium nach Jahrzehnten. Schober habe all die Jahre vor allem die Kosten im Blick gehabt, so der Vorsitzende Thein. Es sei sehr zweckdienlich einen Mann der Zahlen im Gremium zu haben. Schober selbst hofft, dass es bezüglich der Finanzen des Zweckverbandes auch in Zukunft in seinem Sinne weitergeht.

Bei der Sitzung am Dienstag stand auch die Vereidigung neuer Gremiumsmitglieder und die Besetzung der Ämter auf der Tagesordnung. Wolfram Thein bleibt Vorsitzender des Zweckverbandes. Der stellvertretende Vorsitzende wird weiter Pfarrweisachs Bürgermeister sein. Hier hat sich bei der Kommunalwahl im Frühjahr allerdings die Personalie geändert. Statt von Ralf Nowak wird das Amt nun von Markus Oppelt ausgefüllt.

Festgelegt wurden auch die Mitglieder des Rechnungsprüfungsausschusses. Als ihr Vorsitzender wird künftig Uwe Hain fungieren, als Stellvertreter Günter Reß. Neben einigen Regularien wie der Zustimmung zur Geschäftsordnung oder dem Beitritt zum Zweckverband "Klärschlammtrocknung Haßberge" wurde in der jüngsten Sitzung auch der Haushalt beschlossen.

Kämmerin Doreen Pfadenhauer schlüsselte dem Gremium die Zahlen auf. Die wesentlichen Einnahmen des Abwasserzweckverbandes für 2020 ergeben sich aus der Benutzungsgebühr von 66 800 Euro und den Anschlussgebühren von 2000 Euro. Die notwendigen Verbesserungen an der Kläranlage in Junkersdorf seien abgeschlossen. Die restlichen Rechnungen in Höhe von rund 42 500 Euro seien angewiesen worden, so Pfadenhauer. Die Einnahmen und Ausgaben im Vermögenshaushalt (für Investitionen) werden mit 47 550 Euro festgelegt, im Verwaltungshaushalt (für die laufenden Kosten) mit 66 850 Euro. Der Stand der Rücklagen betrug Anfang des Jahres 41 660 Euro. Er sollte Ende 2020 leicht angewachsen sein auf 45 000 Euro.

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