Haßfurt

MP+Amtsgericht Haßfurt: Ein BMW kann eben doch dicht auffahren

Richterin studiert Betriebsanleitung und widerlegt die Behauptung des Angeklagten, das Abstandsradar lasse sich nicht abschalten. Verfahren wird trotzdem eingestellt.
Raserei und Drängelei, wie hier auf dem Symbolbild: Ein tägliches Bild auf deutschen Autobahnen und ein Fehlverhalten, mit dem sich immer wieder Gericht befassen müssen.
Foto: Marcus Führer | Raserei und Drängelei, wie hier auf dem Symbolbild: Ein tägliches Bild auf deutschen Autobahnen und ein Fehlverhalten, mit dem sich immer wieder Gericht befassen müssen.

Mit hoher Geschwindigkeit soll laut Anklageschrift der Staatsanwaltschaft eine 39-Jähriger am 4. Januar dieses Jahres mit seinem BMW auf der Maintalautobahn bei Knetzgau einem Opel-Fahrer aufgefahren sein. Und das auf der Überholspur. Weil der Opel dem dicht folgenden BMW keinen Platz machte, soll der 39-Jährige mehrmals die Lichthupe betätigt haben, ehe er dann rechts überholte. Daheim in Nordrhein-Westfalen angekommen, erstattete der Opel-Fahrer Anzeige wegen Nötigung. Das Kennzeichen des BMW hatte er sich gemerkt.

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