Zeil

MP+Das Caritashaus Zeil sollte im 3. Reich zweckentfremdet werden

Diese zerstörte Vierlingsflak stand noch eine Zeit lang nach dem Krieg im Maintal mit Blick auf die Weberei und dem Kapellenberg.
Foto: Archiv Ludwig Leisentritt | Diese zerstörte Vierlingsflak stand noch eine Zeit lang nach dem Krieg im Maintal mit Blick auf die Weberei und dem Kapellenberg.

Das repräsentative Zeiler Caritashaus weckte bei den Machthabern während des Dritten Reiches Begehrlichkeiten und den Wunsch, die Räumlichkeiten für ihre Zwecke zu nutzen. Nach dem Beginn des Zweiten Weltkrieges belegte man es mit 43 Evakuierte, bei denen es sich um Mütter, Kinder und alte Leute handelte. Hier wurden sie betreut und mit dem Nötigsten versorgt.Bei der Abfassung des Caritasvertrages ging man 1930 davon aus, dass – solange Recht und Gesetz in Deutschland gelten – die Zeiler Caritas für ihr stattliches Gebäude nichts zu befürchten hätte.

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