Haßfurt

Haßbergkreis: Es geht darum, die Jugendarbeit weiterzuentwickeln

33 Kommunale Jugendbeauftragte der Städte, Märkte und Gemeinden aus dem Landkreis Haßberge waren der Einladung zum Einführungsabend gefolgt. Vertreten waren Breitbrunn, Bundorf, Ebelsbach, Eltmann, Ermershausen, Gädheim, Haßfurt, Hofheim, Knetzgau, Kirchlauter, Oberaurach, Riedbach, Sand, Stettfeld, Untermerzbach, Wonfurt und Zeil. Unser Bild zeigt (von rechts) Landrat Wilhelm Schneider, Thomas Wagenhäuser, stellvertretender Vorsitzender des Kreisjugendrings, und Kreisjugendpflegerin Eva Pfeil.
Foto: Anja Schneider | 33 Kommunale Jugendbeauftragte der Städte, Märkte und Gemeinden aus dem Landkreis Haßberge waren der Einladung zum Einführungsabend gefolgt.

Gemeinsam mit dem Kreisjugendring Haßberge hatte Landrat Wilhelm Schneider zu einem Einführungsabend für „Kommunale Jugendbeauftragte“ im Landkreis Haßberge eingeladen. 33 Jugendbeauftragte sind der Einladung in den Sitzungssaal des Landratsamtes gefolgt, informiert die Behörde in einer Pressemitteilung.

Thomas Wagenhäuser, stellvertretender Vorsitzender des Kreisjugendrings, begrüßte die Anwesenden und bedankte sich für das große Interesse. Landrat Schneider gratulierte den Jugendbeauftragten zu ihrer Wahl in den Gemeinde- bzw. Stadtrat: „Mit der Übernahme des Amtes als Kommunale Jugendbeauftragte haben Sie eine wichtige Funktion für die Kinder und Jugendlichen in Ihrer Kommune übernommen.“ Er erklärte: „Zum einen geht es um die Gestaltung guter Rahmenbedingungen für das Heranwachsen der jungen Generation, zum anderen um die Unterstützung der Eltern und der beteiligten Akteure und Institutionen, damit für Kinder und Jugendliche noch bessere Lebensbedingungen und Zukunftschancen in den Kommunen geschaffen werden können.“

In nahezu allen Gemeinden in Bayern werden mittlerweile Jugendbeauftragte benannt. Die Idee dazu wurde bereits vor fast 50 Jahren, im Jahr 1972, vom damaligen Kreisjugendpfleger Armin Kudella im Landkreis Haßberge entwickelt. Später übernahm der Bayerische Jugendring diese Idee und die Geschichte der Kommunalen Jugendbeauftragten wurde in Bayern zu einer Erfolgsgeschichte, mit heute weit über 2000 Jugendbeauftragten in 2056 politisch selbständigen Gemeinden.

Thomas Wagenhäuser stellte den Kreisjugendring und die Vorstandschaft mit ihren Ressorts vor. Dabei wurde deutlich, dass es sich bei der Mehrheit um neue Jugendbeauftragte handelt. Nur wenige sind bereits zum zweiten oder dritten Mal in dieser Funktion im Stadt- oder Gemeinderat.

Eva Pfeil, Kreisjugendpflegerin und Geschäftsführerin des Kreisjugendrings, fasste die gesetzlichen Grundlagen sowie die Aufgaben und Arbeitsfelder von Kommunalen Jugendbeauftragten zusammen. Sie stellte heraus, dass der Einsatz für junge Menschen nicht immer einfach sei, aber von hohem Wert für die Gemeinschaft in den Kommunen. Pfeil verdeutlichte: „Junge Menschen sind die Zukunft der Städte, Märkte und Gemeinden – versuchen Sie, die jungen Menschen zu sehen, zu hören und ernst zu nehmen. Setzen Sie sich für Kinder und Jugendliche ein und beteiligen Sie diese an Entscheidungen.“

„Jugendbeauftragte sind das Bindeglied zwischen den jungen Menschen und dem Stadt- oder Gemeinderat. Die Anliegen der Kinder und Jugendlichen werden von Ihnen in den Gemeinderat transportiert - und umgekehrt“, fasste Thomas Wagenhäuser zusammen. Weiter stellte er klar: „Für Unterstützung bei all diesen Aufgaben können Sie sich an die Kommunale Jugendarbeit des Landkreises oder den Kreisjugendring wenden.“

Besonders intensiv wurden zum Abschluss die Themen Bezuschussung, Ferienprogramm und Ferienbetreuung diskutiert. Dem Vorschlag, von nun an jährlich ein Treffen der Jugendbeauftragten stattfinden zu lassen – in Form eines Austauschs oder wahlweise auch mit Inputs zu bestimmten Themen – standen die Jugendbeauftragten sehr aufgeschlossen gegenüber. Für 2021 wird daher ein nächstes Treffen geplant.

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