Knetzgau

Knetzgau will alle Main-Anrainer stärker zueinander bringen

Das Projekt 'geMAINsam' der Gemeinde Knetzgau und des Vereins Flussparadies Franken erhält 300 000 Euro Förderung vom Heimatministerium. Das Bild zeigt (von links) den Bamberger Landrat und Vereinsvorsitzenden Johann Kalb, Knetzgaus Bürgermeister Stefan Paulus und Dr. Anne Schmitt, Geschäftsführerin des Vereins.
Foto: Frank Förtsch | Das Projekt "geMAINsam" der Gemeinde Knetzgau und des Vereins Flussparadies Franken erhält 300 000 Euro Förderung vom Heimatministerium.

Das Projekt "geMAINsam"wird vom Bayerischen Heimatministerium im Förderprogramm „Heimat digital“ mit knapp 300 000 Euro gefördert. Am Donnerstag bekamen der Bamberger Landrat Johann Kalb, Knetzgaus Bürgermeister Stefan Paulus und Dr. Anne Schmitt, Geschäftsführerin des Vereins "Flussparadies Franken", den Förderbescheid von Bayerns Finanz- und Heimatminister Albert Füracker virtuell überreicht, wie die Gemeinde Knetzgau in einer Pressemitteilung schreibt. „Der Main mit all seinen Facetten, seiner Geschichte und seinen Potenzialen bekommt eine Anlaufstelle“, zitiert das Papier den Knetzgauer Bürgermeister. Bis zum erfolgreichen Förderbescheid seien viele Ideen und Verhandlungen nötig gewesen. 

Verein Flussparadies Franken trägt das Projekt

„Der Zusammenhalt, die Arbeit und der Zuspruch sind ein erstes großes Ausrufezeichen, die Marke Main zu etablieren. Wir meinen es ernst und wir haben es gemainsam im Kreuz!“, so Paulus. Eine besondere Rolle bei der Antragsstellung habe der eingetragene Verein "Flussparadies Franken" mit Geschäftsführerin Anne Schmitt eingenommen. Die Unterstützung durch den Bamberger Landrat, gleichzeitig Vorsitzender des Vereins, sei unabdingbar gewesen für das erfolgreiche Verfahren. Das Flussparadies Franken ist Träger des jetzt für zwei Jahre bewilligten Projektes.

Mit der Initiative „geMAINsam“ habe die Gemeinde Knetzgau ein Bündnis von Main-Anrainern geschaffen, welches vorerst von der Quelle und bis zur Landesgrenze im Rahmen einer zentralen Koordinierungsstelle Ansprechpartner für die Belange des Mains werden soll – eine Schnitt- und Informationsstelle für alle Seiten, so die Pressemitteilung aus Knetzgau weiter. „Wir möchten die bereits vielfältigen regional verorteten und teils singulären Aktivitäten und Initiativen entlang und rundum des Main erfassen, überregional sichtbar machen und miteinander vernetzen", so Paulus. Besonders wichtig werde der direkte Kontakt und die Beteiligung der am Main lebenden Menschen.

Lokaler Kümmerer und Ansprechpartner

Die Initiative sieht sich als lokaler Kümmerer und Ansprechpartner für die vielen Themen des Mains, der Kommunen sowie der Bürger. Der Main solle als verbindendes Band und Lebensader eine starke Stimme bekommen. Die Main-Koordinierungsstelle werde dabei keine Parallel- und Konkurrenzstrukturen aufbauen, vielmehr will sie "auf der gesamten Länge des Mains die Menschen stärker zueinander bringen", formuliert der Knetzgauer Bürgermeister.

Das Ziel sei ein besseres, koordiniertes und vernetzteres Miteinander und  damit einher gehend der Anspruch, die Projekte auf allen Ebenen schneller, kosteneffizienter und abgestimmter umsetzen zu können. Für die behördlichen Stellen der Landesregierung würde das eine wesentliche Entlastung hinsichtlich Kommunikation und Koordination bedeuten, schreibt die Gemeinde Knetzgau am Ende der Pressemitteilung.

Ein überzeugendes Projekt

Der Minister selbst äußerte sich ebenfalls in einer Pressemitteilung zu dem geförderten Projekt. Um den ländlichen Raum als modernen Chancenraum weiter voranzubringen, und noch stärker in das Bewusstsein der Menschen zu rücken, seien vielfältige und ansprechende digitale Angebote entscheidend. Die Vielfalt der bayerischen Mainregion werde durch das überzeugende Projekt des Vereins Flussparadies Franken noch besser virtuell zugänglich gemacht.

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