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Kommentar: Auch der Haßbergkreis muss Mobilität neu denken

So wie bisher, dass praktisch jeder alleine im eigenen Pkw unterwegs ist, wird es nicht weitergehen können. Kann die Eberner Mobilitätswoche neue Impulse setzen?
Wie bleiben die Menschen im Haßbergkreis mobil? Und wie kann dies auf umwelt- und ressourcenschonende Weise geschehen? Allein im Auto mit Verbrennungsmotor unterwegs, das ist nicht die Lösung der Zukunft.
Foto: Martin Sage | Wie bleiben die Menschen im Haßbergkreis mobil? Und wie kann dies auf umwelt- und ressourcenschonende Weise geschehen? Allein im Auto mit Verbrennungsmotor unterwegs, das ist nicht die Lösung der Zukunft.

Da mag vor 200 Jahren gar mancher Tränen gelacht haben: Was, irgendwelche Dampfrösser könnten dereinst Pferdefuhrwerke verdrängen? Absurd! Spott hat vor nicht allzu langer Zeit auch Dorothee Bär geerntet, weil sie Flugtaxis eine große Zukunft vorausgesagt hat. Hat die Welt keine anderen Probleme?

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Hat sie schon, die Welt. Aber Deutschland hat vielleicht das Problem, dass ihm - gerade was die Mobilität anbelangt - ein wenig Visionen und Erfindergeist abhanden gekommen sind. Was die Flugtaxis anbelangt, stellt sich inzwischen nur noch die Frage, ob die Europäer bei der Entwicklung mit den USA und China mithalten können.

Es hat einen Grund, warum es keine Dampflok 2020 gibt

Wenn jetzt Automobilzulieferer wie Schaeffler tausende Stellen streichen und Produktionsstandorte wie den Eltmanner verlagern wollen, hat das auch damit zu tun, dass sich Wirtschaftsbosse und Ingenieure hierzulande zu lange damit begnügt haben, die besten Diesel und Benziner der Welt zu bauen. Als käme es nur darauf an, die "Dampfloks" weiter zu optimieren, und als seien die fossilen Energieträger unerschöpflich. Den Verbrauchern hat das allzu gut gefallen.

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Aber der Globus dreht sich weiter, und was die Mobilität von morgen anbelangt, haben immer öfter andere Nationen die Nase vorn. Das gilt auch auf der Ebene, auf der die bevorstehende Eberner Mobilitätswoche ansetzt - der lokalen und regionalen. Wie gelingt es, dass die Haßbergler gleich welchen Alters auch im entlegendsten Winkel des Landkreises mobil bleiben, auf umweltschonende Weise? Und wie lassen sich Verkehre vermeiden? 

Es bleibt zu hoffen, dass Bürger und Lokalpolitik offen sind für Veränderungen und sich endlich in den Köpfen festsetzt, dass es auf Dauer keine Lösung ist, wenn jeder immer nur alleine auf vier Rädern unterwegs ist.

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