Sand am Main

MP+Landkreis Haßberge: Die Landwirte haben den Kampf gegen Nil- und Kanadagänse verloren

Kahl gefressene Felder, keine Ausgleichszahlungen mehr. Die Bauern wollen Hilfe von der Politik. Doch dort ist das Problem der invasiven Gänse noch nicht so richtig angekommen.
Angriff aus der Luft: Oft Hunderte von Kanada-, Nil- und Graugänsen 'überfallen' Äcker im Maintal, wie hier auf einem Archivbild bei Sand.
Foto: René Ruprecht | Angriff aus der Luft: Oft Hunderte von Kanada-, Nil- und Graugänsen "überfallen" Äcker im Maintal, wie hier auf einem Archivbild bei Sand.

Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber kennt die Nöte und Sorgen der bayerischen Bauernschaft. Aber das dürfte ihr doch ziemlich neu gewesen sein: Dass es im Maintal, insbesondere auf Augsfelder, Sander und Zeiler Flur, eine solche Gänseplage gibt, dass das Federvieh die Landwirte regelrecht zur Verzweiflung bringt.Robert Hetterich aus Zeil, weithin bekannt als "Bauer Robert", berichtete der CSU-Politikerin davon, wie die großen Gänsescharen im Nu einen ganzen Acker kahlfressen. Selbst vor der Zuckerrübe machten die afrikanische Nilgans und die nordamerikanische Kanadagans nicht halt.

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