Wonfurt

MP+Von Nazis ermordet, aber unvergessen: Klara Krapf aus Wonfurt

Sie gehört zu den 41 Bewohnern und Mitarbeitern des einstigen Jüdischen Krankenhauses und Altenheims in Würzburg, denen am 19. März  Stolpersteine gesetzt werden.
Letzte Spur von Klara Krapf: Ihr Personalausweis wurde 1943 von Theresienstadt an die Gemeinde Wonfurt geschickt, wo er heute im Archiv aufbewahrt ist.
Foto: Gemeindearchiv Wonfurt | Letzte Spur von Klara Krapf: Ihr Personalausweis wurde 1943 von Theresienstadt an die Gemeinde Wonfurt geschickt, wo er heute im Archiv aufbewahrt ist.

Es erscheint wie ein schreiender Widerspruch: Klara Krapf, geboren 1869 in Wonfurt, dürfte wohl die einzige Frau weit über die Region hinaus sein, deren Lebensstationen ein Gedichtband nachspürt. Und doch vermag heute niemand mehr zu sagen, was für ein Mensch Klara war. So ergeht es auch dem  Wonfurter Heimatforscher Raimund Vogt und seiner in Würzburg lebende Tochter Elisabeth Steinwachs. Beide befassen sich seit vielen Jahren mit dem Schicksal der Jüdin und kennen vor allem ihr trauriges Ende: Ermordet im Alter von 74 Jahren von den Nazis am 18.

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