Haßfurt

MP+Wahrheit oder Falschaussage? Wie ein 22-Jähriger knapp um eine Haftstrafe herumkommt

Hat ein 22-jähriger Arbeiter im Zeugenstand gelogen, um seinem Kumpel eine Geldstrafe zu ersparen? Diese Frage musste am Mittwoch das Amtsgericht beantworten.
Wer hielt das Smartphone in der Hand, als die Polizei im Februar 2021 zwei junge Männer in einem Auto kontrollierte? Weil der damalige Beifahrer im Prozess gegen seinen Freund als Zeuge gelogen haben soll, stand er nun selber vor Gericht.
Foto: Sebastian Gollnow | Wer hielt das Smartphone in der Hand, als die Polizei im Februar 2021 zwei junge Männer in einem Auto kontrollierte? Weil der damalige Beifahrer im Prozess gegen seinen Freund als Zeuge gelogen haben soll, stand er nun selber vor Gericht.

Wollte ein 22-jähriger Arbeiter aus dem Landkreis seinem Freund eine Geldstrafe ersparen und hat deshalb bei einer Gerichtsverhandlung im Zeugenstand gelogen? Um diese Frage ging es am Mittwoch am Haßfurter Amtsgericht. Weil Richter Christoph Gillot Restzweifel an der Schuld des Angeklagten hatte, sprach er ihn am Ende frei.Zeugenaussage mit UnstimmigkeitenZur Vorgeschichte: Im Februar vergangenen Jahres war der Angeklagte mit seinem Kumpel mit dessen Auto in der Brückenstraße in Haßfurt unterwegs, als hinter ihnen ein Polizeiauto auftauchte und ihn zum Anhalten aufforderte.