Kleinlangheim

Keine Mehrheit für Photovoltaikanlage in Kleinlangheim

Für den Kleinlangheimer Marktgemeinderat lag in der Sitzung am Dienstagabend im VfL-Sportheim der Antrag auf einen Vorbescheid zur Ausweisung eines Sondergebiets "Photovoltaik" durch die Firma Unien GmbH auf dem Tisch. Der Antrag wurde mit acht Gegenstimmen abgelehnt, ein Ratsmitglied hatte dafür gestimmt. Drei Mitglieder des Gremiums waren von der Abstimmung ausgeschlossen, da deren Grundstücke für das Sondergebiet auserkoren waren. Für die Photovoltaikanlage waren von der Firma die Grundstücke 1096, 1097, 1098, 1099, sowie 1171, 1177, 1166, 1167, 1168, 1170, 1181 und 1199 ins Auge gefasst worden.

Was den Betroffenen in der Ratsrunde und fast allen Ratsmitgliedern sauer aufstieß, war der Umstand, dass es keine Unterrichtung durch die Firma gab. "Da wurde über die Köpfe der Beteiligten hinweg gehandelt, es gab keine Informationen und keiner wusste etwas von der Überplanung", wie ein Ratsmitglied äußerte. Bürgermeisterin Gerlinde Stier erinnerte daran, dass es in letzter Zeit verschiedene Anfragen zu einer solchen Anlage gab "wo wir uns mit diesem Thema befassten".

Im vorliegenden Fall gehe es um Grundstücke in Privatbesitz mit einer Gesamtfläche von 17,04 Hektar. Aus der VG-Stellungnahme ging hervor, dass eine Änderung des Flächennutzungsplans derzeit nicht nötig sei und außerdem wäre die Aufstellung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplans "zwingend notwendig". Verwiesen wurde zudem darauf, dass im vergangenen Jahr mehrere diesbezügliche Anfragen durch den Marktgemeinderat abgelehnt wurden.

Dank an die Dorfgemeinschaft

Bekannt gegeben wurden die Ergebnisse des Förderprogramms "Regionalbudget". Die Bürgermeisterin bedauerte, dass ein Zuschuss zum Austausch der Fenster in der alten Haidter Schule abgelehnt wurde. Dagegen gab es für den Spielbereich des Kleinlangheimer Festplatzes eine Förderung von 1720 Euro für die mit rund 5500 Euro veranschlagte Aufwertung.

Im Falle der ehemaligen Haidter Schule und jetzigem Bürgerhaus stimmte der Rat geschlossen dafür, in der unteren Etage einen Fenstertausch vorzunehmen, der Kostenvoranschlag beläuft sich auf 5620 Euro.

Ebenso geschlossen votierte das Ratsgremium dafür, dass in der Wohnung in der oberen Etage dieses Hauses die Fenster nach Möglichkeit noch in diesem Jahr ausgetauscht werden. Ein großes Lob richtete die Bürgermeisterin an die Haidter Dorfgemeinschaft, "die das Feuerwehrhaus in Eigenleistung wieder in Schuss gebracht haben, es ist sehr schön geworden und es ist toll, wenn eine Dorfgemeinschaft so zusammen hält". Ihr Dank galt auch dem Feuerwehrkommandanten Albert Müller, der die Sache organisiert  hatte.

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