Wiesenbronn

Mehrheit spricht sich gegen ein Satteldach aus

Schon in der Oktoberratssitzung hatte sich der Wiesenbronner Rat über ein eventuelles Satteldach auf dem Mehrzweckgebäude im Seegarten unterhalten. In der Sitzung am Dienstagabend lag der Antrag von Altbürgermeister Gerhard Müller für ein solches Dach vor, was aber nicht die Zustimmung der Mehrheit der Ratsrunde fand, vier stimmten für den Antrag, sieben dagegen. Die Befürworter brachten vor, dass ein Satteldach der Gestaltungssatzung der Gemeinde entspreche, während die Gegner hauptsächlich argumentierten, dass ein Satteldach den Bereich darunter doch etwas verdunkle.

Vor dem Feuerwehrgerätehaus wurde 1996 ein Ölabscheider eingebaut. Da er sich aber in einer Pflasterfläche befindet, müsste nun eine betonierte Fläche angelegt werden, was nach Aussage von Bürgermeister Volkhard Warmdt doch etwas teuer komme. Außerdem müssten Kameraden für die Betreuung des Ölabscheiders ausgebildet werden. Der Rat stimmte geschlossen für die Stilllegung des Abscheiders.

Zum Antrag für die Wasserentnahme aus dem öffentlichen Brunnen wurde auf das Kontrollsystem verwiesen, das sich nach der entnommenen Menge richtet. Gestattet ist die Entnahme nur für den Pflanzenschutz, den Friedhof, als Löschwasser, für Jungpflanzen im Weinberg, den Obstbau, die Nutzgärten und für neue Bäume, lautete die weitere Bekanntgabe.

In die Bedarfsermittlung, die die Gemeinde kurzfristig an die Regierung von Unterfranken erstellen musste, soll auch ein eventueller Wohnmobilstellplatz und ein Wasserspielplatz, der beim Flachsbrechhaus entstehen könnte, angegeben werden. Noch nichts entschieden ist in Sachen Bürgerhaus. Der Posaunenchor beantragte einen Zuschuss für die Nachwuchsarbeit. Der Rat votierte geschlossen für 150 Euro pro Nase und damit für 450 Euro.

Keine Feier zur Wiedereröffnung des Krämerladens

Die Gemeinde wurde aufgefordert, verschiedene Maßnahmen zur Verbesserung des Hochwasserschutzes durchzuführen. So zum Beispiel im Waldbereich, wo schon ein Becken angelegt wurde. Bemängelt wurden bei der amtlichen Kontrolle auch Paletten, die in Gräben abgelagert wurden und bei Starkregen Flutwellen verursachen könnten. Die Gemeinde wurde aufgefordert, den Flächennutzungsplan zu aktualisieren. Der Bürgermeister gab bekannt, dass im Baugebiet "Am Königlein" noch vier Bauplätze frei sind. Sie seien zwar reserviert, aber falls es Interesse gebe, müssten die Reservierer den Kauf perfekt machen, lautete der Hinweis des Bürgermeisters.

Er berichtete von der Kranzniederlegung zusammen mit Vertretern der Soldatenkameradschaft zur Erinnerung an die Pogromnacht am 9. November 1938 und vom Blumenschmuck beim Deportiertenkoffer. Wegen Corona wird es keine große Feier am 28. November zur Wiedereröffnung des Krämerladens geben. Für den Laden interessierte sich auch das bayrische Fernsehen, das einen Bericht am Donnerstag um 20.15 Uhr sendet, kündigte der Bürgermeister an.

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