Kitzingen

MP+Lehrpfad statt Vertreibung: Kitzingen setzt auf den Biber

Statt den Nager zu verteufeln, will die Stadt sein Bild in der Öffentlichkeit positiv aufladen. Der Stadtrat ist dafür. Was heißt es, Besucher auf die Fährte des Nagers zu setzen?
Der Biber an einem Baggersee bei Sulzfeld: Solange er nur an Äpfeln knabbert, ist er ein gerne gesehener Gast.
Foto: Jürgen Hermann | Der Biber an einem Baggersee bei Sulzfeld: Solange er nur an Äpfeln knabbert, ist er ein gerne gesehener Gast.

Der Biber ist ein Tier mit Potenzial. Er hat das Zeug dazu, nicht nur Bäume zu spalten, sondern auch den Großteil der Gesellschaft. Für die einen ist er ein genialer Baumeister und absolut schützenswerter Zeitgenosse. Die anderen sehen in ihm einen Zerstörer gewachsener Landschaften, einen Schädling. Bei Uwe Hartmann ist nicht schwer zu erkennen, welchem Lager er angehört. Schon sein Titel „Umweltreferent des Stadtrats“ lässt erahnen, auf welcher Seite er steht. Hartmann nennt den Biber einen „emsigen Baumeister“ und ein von ihm geschaffenes Bauwerk „Perle der Natur“.

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