Gemünden

Bedauern über Schließung der Schule

Anna Stolz (Freie Wähler) wurde über die Unterfranken-Liste ihrer Partei in den Landtag gewählt.
Foto: Günter Roth | Anna Stolz (Freie Wähler) wurde über die Unterfranken-Liste ihrer Partei in den Landtag gewählt.

"Die beabsichtigte Schließung des Theodosius-Florentini-Gymnasiums der Kreuzschwestern in Gemünden bedaure ich sehr", betont Kultusstaatssekretärin Anna Stolz nach der Bekanntgabe, dass das traditionsreiche Gymnasium bald seine Türen schließen wird, in einer Pressemitteilung. Ebenso wie andere Schulen im ländlichen Raum hatte auch das Theodosius-Florentini-Gymnasium, das in Trägerschaft der Kreuzschwestern in Gemünden betrieben wird, nicht zuletzt wegen des ländlichen Strukturwandels mit stark sinkenden Schülerzahlen zu kämpfen.

Die intensiven Bemühungen der Staatssekretärin, in Gesprächsrunden mit dem Gemündener Bundestagsabgeordneten Bernd Rützel, dem Schulträger, der Schulleitung, der Diözese Würzburg oder auch verschiedenen Kreisräten die Schließung des Gymnasiums noch zu verhindern, waren nicht von Erfolg gekrönt. Beide haben jetzt vor allem die Interessen der Schülerinnen und Schüler, ihrer Eltern sowie der Lehrkräfte im Blick.

Anna Stolz und Bernd Rützel setzen sich dafür ein, dass die Schülerinnen und Schüler des Florentini-Gymnasiums nicht den Preis für die überraschende Schließungsentscheidung zahlen. Staatssekretärin Stolz betonte, auch das Kultusministerium werde den Übergang für Schüler und Lehrkräfte aktiv begleiten. Die Zukunft der Theodosius-Florentini-Realschule und der Übergang für das Gymnasium brauchen stabile Verhältnisse, in denen die jungen Menschen gut lernen und sich entwickeln können.

Das Theodosius-Florentini-Gymnasium der Kreuzschwestern in Gemünden ist ein staatlich anerkanntes Gymnasium in privater Trägerschaft. Dies bedeutet, dass es Privatschulfreiheit genießt, aber auch, dass der Freistaat aufgrund der gesetzlichen Regelungen der Privatschulfinanzierung das Gymnasium nicht noch stärker unterstützen kann, heißt es in der Mitteilung.

Die Kultusstaatssekretärin sagte zu, dass "für die Gestaltung des Übergangs bis 2024 das Bayerische Kultusministerium jede mögliche Unterstützung für die Lehrerversorgung zusichert". Rützel ergänzt: "Eine Entscheidung zu treffen und zu veröffentlichen ist das eine, den Wandel zu gestalten und die Beteiligten mitzunehmen das andere und jetzt dringend erforderlich."

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