Karlstadt

Dorothee Bär: Fridays-for-Future keine Gefahr für die Parteien

Die junge Protestbewegung hat geschafft, woran viele Parteien scheitern: Digitale Vernetzung. Was das für Folgen hat, wurde am Samstag in Karlstadt deutlich.
Die unterfränkische Digitalpolitikerin Dorothee Bär diskutierte in Karlstadt (Lkr. Main-Spessart) mit Jakob Blasel, der in Kiel die ersten Fridays-for-Future-Proteste mitorganisiert hat.
Foto: Moritz Baumann | Die unterfränkische Digitalpolitikerin Dorothee Bär diskutierte in Karlstadt (Lkr. Main-Spessart) mit Jakob Blasel, der in Kiel die ersten Fridays-for-Future-Proteste mitorganisiert hat.

Bei der Diskussion in Karlstadt (Lkr. Main-Spessart) am Samstag fällt ein bemerkenswerter Satz: "Die Gesetze der sozialen Netzwerken schaden unserer Demokratie." Das sagt ausgerechnet Jakob Blasel, einer der Mitinitiatoren der Protestbewegung Fridays-for-Future. Er kritisiert, dass die Algorithmen von Plattformen wie Facebook, Twitter und Instagram dafür sorgen, dass vor allem zugespitzte und polarisierende Beiträge viele Nutzer erreichen.

Archiv-Artikel
Der Inhalt ist älter als 14 Tage und steht Ihnen daher nur mit MP+-Zugang zur Verfügung