Rieneck

Gedenktafel Rieneck: Nickel sieht Aussage falsch dargestellt

Gleich zu Beginn der jüngsten Rienecker Stadtratsitzung kam erneut die Gedenktafel für die fünf erschossenen russischen Kriegsgefangenen zur Sprache. „Wer trägt die Kosten für den Gedenkstein?“, wollte Karl Welzenbach bei den Bürgeranfragen wissen. Die Antragstellerin Elfriede Krutsch stiftet die Tafel, den Stein und den Weg zur Gedenkstätte stellt die Kommune her, erläuterte Bürgermeister Wolfgang Küber die getroffene Vereinbarung.

Um die Ergänzung des Sitzungsprotokolls der Stadtratsitzung vom 12. Januar, als der Antrag von Elfriede Krutsch zur Aufstellung einer Gedenktafel unter größerem Medieninteresse erneut beraten und beschlossen wurde, bat die Dritte Bürgermeisterin Edith Reuter. Sie selbst sei in dieser Sitzung nicht anwesend gewesen, kenne aber die Stellungnahmen der jeweiligen Kollegen. Sie bat, das Ergebnisprotokoll dieser Beratung mit den schriftlich vorliegenden Redebeiträgen der Stadträte Josef Walter, Gertrud Herrmann und Hubert Nickel als Anhang zu ergänzen. So könne der Verlauf der Beratung später besser nachvollzogen werden.

„Wenn jemand zu diesem Punkt einmal etwas nachlesen möchte, dann gibt es dazu reichlich Zeitungsartikel“, fand Wolfgang Küber. Aber: „Wir schreiben alles rein, es muss nur jeder sagen, was rein soll.“ Es gab nur wenige Redebeiträge, die aufgrund einer schriftlichen Vorbereitung vorgetragen worden seien, andere Äußerungen im Laufe der Diskussion gebe es nicht in schriftlicher Form. „Damit können nicht alle Argumente und Reden in ausgewogener Form aufgenommen werden“, hielt Silvester Krutsch dagegen.

Aus Zusammemhang gerissen

„Auch ich habe meine Gedanken niedergeschrieben und fast wörtlich vorgetragen“, stellte Hubert Nickel fest. Der eine Satz (lesen Sie hier noch einmal, welchen Satz Hubert Nickel meint, und wie er in der Main-Post stand), der in der Presse wiedergegeben worden sei, sei völlig aus dem Zusammenhang gerissen und damit völlig falsch dargestellt worden. Er sei damit, „vorsichtig ausgedrückt, von der Presse angeschwärzt“ worden. „Auch meine Aussagen sind in der Presse nicht so wiedergegeben worden, wie vorgetragen“, ergänzte Josef Walter.

Gegen eine Stimme entschied das Gremium, die vorliegenden schriftlichen Redebeiträge an das Sitzungsprotokoll anzuhängen.

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