Partenstein

Gemeinde tritt Verein gegen die B26 n bei

In seiner jüngsten Sitzung hat der Gemeinderat Partenstein mehrheitlich beschlossen, dem Verein "Bürger und Kommunen gegen die Westumgehung Würzburg (B26 n) e.V." beizutreten. Man sieht durch den Bau der B26 n mit Zubringer nach Lohr mehr Nachteile als Vorteile für das Lohrtal, durch das die B276 verläuft und eine Verbindung zur A66 darstellt. Zudem sieht ein Großteil des Gremiums den starken Eingriff in die Natur als nicht gerechtfertigt an.

Der Rat hat einstimmig beschlossen, die Strompreise in allen Tarifen beizubehalten. Bezüglich der amtlichen Festsetzung des Überschwemmungsgebiets der Lohr durch das Landratsamt Main-Spessart in Zusammenarbeit mit dem Wasserwirtschaftsamt Aschaffenburg gingen 48 Einwendungen ein. Diese wurden ans Landratsamt weitergeleitet. Laut dem Landratsamt soll ein Erörterungstermin stattfinden.

Am 29. Januar kam wieder sehr viel Oberflächenwasser aus dem Reichengrund. Dies wurde durch starken Regen in Verbindung mit Schneeschmelze verursacht. Das meiste Wasser kommt aus dem Staatswald und Stadtwald Lohr. Durch rechtzeitiges Einschreiten von Anwohnern, Feuerwehr und Bauhof konnte Schlimmeres vermieden werden.

Noch keine Vermessung

Noch nicht stattgefunden hat bis dato die Vermessung des Bahngeländes. Diese ist aber Voraussetzung für die weitere Planung und Antragsstellung für P+R-Plätze und die Buswendeschleife mit Bushaltestelle.

Anfang Februar sind wieder Ziegel vom Schantzgebäude gefallen. Dies wurde auch umgehend dem Eigentümer und dem Landratsamt mitgeteilt. Partensteins Bürgermeister ist gespannt, wann sich hier etwas tut. Es gibt immer wieder und immer noch Kaufinteressenten, aber solange die hohe Grundschuldbelastung besteht, ist ein Kauf/Verkauf unwahrscheinlich.

Über die Bundeswaldprämie wurde der Gemeinde Partenstein eine Prämie zum Erhalt und zur nachhaltigen Bewirtschaftung des Waldes von 51 821 Euro zugesagt. Den Antrag hatte der Bürgermeister im Dezember 2020 gestellt. Prämienberechtigt ist die Waldfläche, für die Berufsgenossenschaftsbeiträge bezahlt werden. Der Wald muss zertifiziert sein – das ist der Gemeindewald über PEFC–, und der Waldeigentümer muss Mitglied eines Forstlichen Zusammenschlusses sein. Wann die Prämie ausgezahlt wird, lässt sich derzeit noch nicht sagen.

Die beantragte Förderung nach dem Kommunalen Investitionsprogramm Schulen in Höhe von 195 500 Euro für die Sanierung der Schulsporthalle wurde zwischenzeitlich ausgezahlt.

Dem Neuerlass der Reinigungs- und Sicherungsverordnung wurde einstimmig zugestimmt.

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