Aschfeld

Kirchenburg Aschfeld: Aus Fliehburg wurde ein Heimatmuseum

Aus der Geschichte Main-Spessarts (59): Das Besondere an der Kirchenburg sind die Gaden an den Innenmauern. Es gibt einen Krämerladen, ein Trauzimmer und interessante Exponate aus der Frühgeschichte des Dorfes.
Inmitten der Kirchenburg von Aschfeld steht die Kirche Sankt Bonifatius, die in den Jahren von 1679 bis 1681 erbaut wurde. 
Foto: Helmut Hussong | Inmitten der Kirchenburg von Aschfeld steht die Kirche Sankt Bonifatius, die in den Jahren von 1679 bis 1681 erbaut wurde. 

Auch mit 86 Jahren steigt Lore Göbel noch tapfer die steile Treppe von der Aschfelder Herrngasse hinauf zum verschlossenen Turm der Wehranlage. Die "Mutter der Kirchenburg" hat hier seit 40 Jahren gewissermaßen ihre zweite Heimat. Mit dem damals üblichen großen Schlüssel öffnet sie das Tor zur am besten erhaltenen Kirchenburg im Landkreis Main-Spessart."Hier, wo jetzt die Treppe ist, war bis 1922 ein beschwerlicher Fahrweg als einziger Zugang in die Anlage, denn erst im Zuge des Baus der Schule im Westen der Gadenmauern wurde der jetzige großzügige Eingang geschaffen.

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