Marktheidenfeld

Marktheidenfeld: 30 Jahre Selbsthilfegruppe Osteoporose

Die Geehrten der Selbsthilfegruppe (von links): Margarete Tews, Hiltrud Rösch, Theresia Schmöger, Thekla Balzar (sitzend), Margit Harth, Herta Eibel, Lore Pochert, Edelgard Schäffer, Irma Seitz und Margarete Müller. Es fehlen auf dem Bild: Irene Balzar, Elisabeth Lermann und Anneliese Götz.
Foto: Stefanie Engelhardt | Die Geehrten der Selbsthilfegruppe (von links): Margarete Tews, Hiltrud Rösch, Theresia Schmöger, Thekla Balzar (sitzend), Margit Harth, Herta Eibel, Lore Pochert, Edelgard Schäffer, Irma Seitz und Margarete Müller.

Ein gefüllter Festsaal im  Hotel "Zur schönen Aussicht" in Marktheidenfeld verriet eine große Feierstunde für eine gute Gemeinschaft, der Osteoporose-Selbsthilfegruppe Marktheidenfeld. 30 Jahre existiert diese Selbsthilfegruppe, die mittlerweile 113 Mitglieder hat. Ein Grund zum Feiern also.

Vorsitzende Herta Eibel begrüßte annähernd zwei Drittel dieser Mitglieder und Vertreter aus Politik und Dachverband zu einem Rückblick, einem Fachvortrag, zu Ehrungen und einem hervorragenden Rahmenprogramm, durch das die stellvertretende Vorsitzende Lore Pochert führte.

Am 5. März 1990 wurde diese Selbsthilfeinitiative von Inge Heeg,  Maria Gebert, Hildegard Kaltenstadler sowie Elmar Keck im Hotel Schöne Aussicht in Marktheidenfeld gegründet. Professor Keck aus Wiesbaden, als "Vater der Osteoporose-Selbsthilfegruppen" bekannt, sah damals schon, dass Medikamenteneinnahme bei dieser Erkrankung nicht ausreicht. Bald kamen  weitere 24 Mitglieder in Marktheidenfeld dazu, so dass eine Osteoporose-Gymnastik-Gruppe mit 27 Mitgliedern starten konnte. Sehr bald kamen weitere Erkrankte dazu, so dass mittlerweile 113 Mitglieder gemeinsam gegen diese Krankheit ankämpfen und lernen, damit umzugehen.

Herta Eibel (Kreuzwertheim) führt diese Organisation in Markheidenfeld seit Beginn und war lange Jahre auch in der Vorstandschaft des Osteoporose-SHG Dachverbandes Bayern. Ihr ist im Kampf gegen die Osteoporose in unserer Region viele zu verdanken. Eibel blickte in ihrer Begrüßung auf sehr viele gemeinsame Aktivitäten zurück, die auch dazu beigetragen  haben, dass Erkrankte heute wieder viel mobiler sind und besser mit ihrer Erkrankung umgehen können. Regelmäßige Gymnastikstunden, Wassergymnastik und Trockenübungen, mehrfach wöchentlich, sind dabei unerlässlich. Freundschaften sind entstanden und die Gemeinschaft wird groß geschrieben. Die Vorsitzende dankte für die gute Zusammenarbeit im Vorstand bei der Organisation der Arbeit und Gymnastikstunden im Verein.

Gastredner Franz Jakob zeigte in seinem Vortrag auf, dass nur durch Selbsthilfegruppen wie dieser in Marktheidenfeld ein Bewusstsein bei den Wissenschaftlern und Ärzten dafür geschaffen wurde, etwas gegen die Krankheit zu tun. Er selbst arbeitet selbst seit 30 Jahren daran, die besten Möglichkeiten für die betroffenen Erkrankten heraus zu finden, diese Erkrankung zu therapieren. 

Es gab viele Ehrungen

Zusammen mit ihrer Stellvertreterin Lore Pochert (Kreuzwertheim) ehrte Eibel langjährige Mitglieder der Selbsthilfegruppe.

Für 30 Jahre wurden geehrt: Gründungsmitglieder Irene Balzar, Elisabeth Lermann, Edelgard Schäffer, Irma Seitz und Thekla Balzar. 25 Jahre Mitglied sind Margit Harth, Margarete Müller und Theresia Schmöger. 20 Jahre Mitglied sind Helga Behl, Anneliese Götz und Hiltrud Rösch.

Lore Pochert stellte eine ganz besondere Ehrung in den Mittelpunkt: Herta Eibel ist ebenfalls 30 Jahre Mitglied. Sie kam kurz nach der Gründungsversammlung dazu und führt seitdem die Gruppe. Sie machte den Übungsschein in Bad Wörishofen, um die Gymnastikstunden selbst abhalten können, wenn keine Therapeuten da waren. Ausflüge wurden von ihr organisiert  und aufregende Auftritte beim Welt-Osteoporose-Tag mit Bravour gemeistert. "Ohne Herta hätten wir heute kein Jubiläum – denn nur gemeinsam sind wir stark" freute sich die stellvertretende Vorsitzende Lore Pochert und überreichte ein großes Blumengebinde.

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