Dürrnhof

Baugebiet am Dürrnhöfer-Zukunfts-Horizont

Nach Jahren des Stillstands gibt es in Bürgerversammlung konkrete Hoffnung. Wie die aussieht, erläuterte Bürgermeister Bruno Altrichter bei der Bürgerversammlung.

Jahrelang gehörte es zuden dringlichsten Anliegen der Dürrnhöfer, dass es für junge Leute in ihrem Stadtteil endlich einen Bauplatz gibt. Immer wieder hatte ihnen Bürgermeister Bruno Altrichter sagen müssen, dass die Stadt nicht im Besitz geeigneter Flächen sei. Und nun, in der letzten Bürgerversammlung, die er während seiner Amtszeit in Dürrnhof hielt, konnte er die konkrete Hoffnung wecken: "Wir werden einen Bebauungsplan ausweisen."

Voraussichtlich noch in diesem Jahr wird es erste sichtbare Planungsschritte geben, nannte Altrichter auf Nachfrage von Manfred Lehnert einen zeitlichen Ansatz, der allerdings noch von Unwägbarkeiten geprägt ist. Eine der größten planerischen Herausforderungen in Dürrnhof wird durch die Hügellage die Entwässerung sein.

Grundstücksverhandlungen

Momentan sieht es so aus, als könne aus dem Baugebiet Am Wethfeld, das schon vor Altrichters Zeit 1996 ins Gespräch kam, nun durchaus Realität werden. Allerdings gab der Bürgermeister zu bedenken, dass noch mit einem Grundstücksbesitzer Verhandlungen laufen, von deren Ausgang es abhänge, ob das Baugelände Am Wethfeld zustande kommt. Falls nicht, werde die Stadt an anderer, ebenfalls recht attraktiver Stelle einen Bebauungsplan aufstellen. Die Flächen dafür konnte sie in den vergangenen anderthalb Jahren erwerben. Mit der Erschließung werde voraussichtlich frühestens im nächsten Jahr begonnen.

Mit dieser Auskunft bestand für die Dürrnhöfer, die vor einigen Wochen mit 23 Bürgern die Sprechstunde des Bürgermeisters aufgesucht hatten, in der Versammlung des kleinsten Bad Neustädter Stadtteils (267 Einwohner) zum Thema Bauen zum ersten Mal seit Jahrzehnten kein weiterer Diskussionsbedarf. Vielmehr sprach Jürgen Rahm den Dank aus, dass sich Hoffnung am Dürrnhöfer Zukunfts-Horizont abzeichne.

Ändern wird sich für die Dürrnhöfer ab 1. April die Busanbindung. Künftig wird nicht mehr die Stadtbuslinie Nessi 4 nach Dürrnhof fahren, sondern der Stadtteil wird in eine häufiger fahrende Linie des Landkreises von Bad Königshofen über Rödelmaier, Dürrnhof und Herschfeld nach Bad Neustadt eingebunden. Das erweiterte Angebot kann zum günstigen Nessi-Tarif genutzt werden, betonte Altrichter.

Haltestelle am Marktplatz

Als Ortssprecherin Christine Stallenberger darauf aufmerksam machte, dass es für ältere Leute bedauerlich sei, dass die neue Linie zum Bahnhof und zum Busbahnhof, nicht aber zum Marktplatz fährt, stellte Altrichter in Aussicht, dass möglicherweise einige Fahrten doch über den Marktplatz geführt werden könnten, ansonsten aber auch Umstiegsmöglichkeiten gegeben seien, wenn auch nicht unbedingt mit sofortigem Anschluss.

In der Vergangenheit immer wieder für Unmut gesorgt hatte der schlammige und ungepflegte Zustand des Grünabfallplatzes, von dem einige Bilder einen unschönen Eindruck vermittelten. Auch hier geht es vor allem um die Entwässerung, sinnvollerweise auch um eine bessere Platzierung des Glascontainers, die Manfred Lehnert anregte. Altrichter konnte berichten, dass auch diese Maßnahme in Kürze in Angriff genommen wird. Am 18. Februar finde ein Gespräch über die Mitfinanzierung des Landkreises an den entstehenden Kosten von rund 45 000 Euro statt. Danach könne es losgehen.

Neues Feuerwehrauto

Nach den Bürgeranregungen war im vergangenen Jahr der Zugang zur Kirche barrierefrei gestaltet worden, die Sanierung der Fassade steht noch an, ging Altrichter auf weitere Punkte ein. Voraussichtlich Mitte des Jahres soll der Brunnen aufgestellt werden, für den sich in besonderer Weise Christine Stallenberger und Jürgen Rahm und von städtischer Seite Michael Wehner einsetzen.

Freuen darf sich die Feuerwehr auf ein neues Fahrzeug, das im kommenden Jahr angeschafft wird. Noch keine konkreten Vereinbarungen wurden bisher zur Abstufung der alten Kreisstraße NES 20 nach Dürrnhof zu einer Ortsstraße getroffen. Danach hatte sich Jürgen Rahm erkundigt. Vorteilhaft sei dies insofern, als dann die Anbindung zu einem möglichen Baugebiet mit in die Planungen einbezogen werden könnte, sagte Altrichter in jedem Fall die Verbesserung der Straße zu.

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