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Bischofsheim: Ingrid Fries und Ute Pörtner betreuen seit 30 Jahren Kinder

Ingrid Fries ist seit 30 Jahren im Kindergarten St. Lioba in Bischofsheim beschäftigt. Zum Dienstjubiläum gratulierte ihr Vorsitzende Anja Nägler (rechts).
Foto: Marion Eckert | Ingrid Fries ist seit 30 Jahren im Kindergarten St. Lioba in Bischofsheim beschäftigt. Zum Dienstjubiläum gratulierte ihr Vorsitzende Anja Nägler (rechts).

Durch die Trägerschaft des Kindergartens und der Kinderkrippe ist der St. Lioba-Verein vergleichbar mit einem mittelständischen Unternehmen. 30 Arbeitsplätze bietet der Verein mittlerweile. Bürgermeister Georg Seiffert dankte den Damen des Vorstandes wie auch den Vertretern des Elternbeirates und dem Personal für den Einsatz zum Wohl der Kinder in Bischofsheim.

Vorsitzende Anja Nägler freute sich, dass zur Jahreshauptversammlung auch Eltern zahlreich erschienen waren. Das sei in der Vergangenheit nicht immer so gewesen. Sie sagte: "Es ist ein großes Glück, ein tolles Team zu haben, das zusammen an einem Strang zieht." Alle seien bestrebt, für die Kinder optimale Rahmenbedingungen zu schaffen. Ihr Dank ging auch an Gemeindereferentin Evi Warnke, die als Vertreterin der Kirche den Kindergarten und die Kinderkrippe begleite.

Ein großes Aufgabenspektrum ist zu bewältigen

Im Jahresrückblick wurde deutlich, wie aktiv der Verein ist und welches großes Aufgabenspektrum er zu bewältigen hat. Das ist in der Corona-Zeit nicht weniger geworden. Kristin Sperl informierte über Anschaffungen und bauliche Verbesserungen sowie Mängelbeseitigungen. Unter anderem wurden der Schallschutz verbessert, neue Fluchttüren wurden eingebaut, Markisen am Balkon angebracht und ein Brandschutzkonzept erstellt. Die Neugestaltung des Außenbereichs war eine der wichtigsten Veränderungen und Neuerungen für den Kindergarten.

Erzieherin Anne Möller berichtete über die inhaltliche Arbeit, wobei im Mittelpunkt die pädagogische Neuausrichtung hin zur offenen Arbeit stand. Es fand eine große räumliche Umgestaltung im Kindergarten statt. Die bisherigen Gruppen wurden aufgelöst, die Kinder wurden einem Pädagogen für ihre ganze Kindergartenzeit zugeordnet. In dieser Umstrukturierung entstanden ein Bistro, ein Kreativraum, eine Lernwerkstatt, ein Bauraum und ein Rollenspielbereich. Der Sportraum und der Außenbereich wurden während der Freispielzeit noch mehr als bisher geöffnet. Ein Experimentierraum, eine Holzwerkstatt und ein Buchstabenraum, eine Art Kinderbüro, folgten in den letzten Monaten.

Notgruppe wurde eingerichtet

Aufgrund von Corona schloss der Kindergarten am 17. März. Für zwei bis vier Kinder wurde am 25. März eine Notgruppe eingerichtet. Das Personal wurde während des Lockdowns nicht freigestellt, sondern überarbeitete die Konzeption und pädagogischen Prozessabläufe.

95 Kinder im Alter von 2 ¾ bis zehn Jahren besuchen den Kindergarten. In der Kinderkrippe "Spatzennest" werden 24 Kinder im Alter von einem bis unter drei Jahren betreut. Heidi Kirchner berichtete von vielfältigen Aktionen im vergangenen Jahr, wozu auch ein Gebärdensprachkurs gehörte. Die Außenanlage konnte 2019 fertiggestellt werden. Seit Herbst vorigen Jahres gibt es für die Kinder eine Vollverpflegung, die vom Trägerverein subventioniert wird. Auch in der Krippe gab es während des Lockdowns eine Notbetreuung, die von bis zu elf Kindern genutzt wurde. Ebenso wie im Kindergarten nutzte das Personal die Zeit für interne Arbeiten.

Übergangsgruppe von der Krippe in den Kindergarten?

Aus der Versammlung wurde vorgeschlagen, eine Art Übergangsgruppe von der Krippe zum Kindergarten einzurichten. Wie Anja Nägler und Anne Möller versicherten, sei dieses Thema im Vorstand und Team bereits auf dem Tisch, um den Übergang sanfter zu gestalten.

Aktuell gehören zum St. Lioba-Verein 100 Mitglieder. Über den Haushaltsplan und die Investitionen für 2020 wurde formal abgestimmt, da die Sitzung in März ausfallen musste. Zu den größeren Investitionen gehören: 130 000 Euro für die Außenanlage, 10 000 Euro Schallschutz, 10 000 Euro Sonnenschutz und 20 000 Euro Subventionierung der Vollverpflegung.

Initiative "Viele helfende Hände"

Auch die Initiative "Viele helfende Hände" gehört unter das Dach des St. Lioba-Vereins. Hanns-Gernot Schonder hatte ein Informationsschreiben für die Mitgliederversammlung erstellt. Viele Helfer stehen altersbedingt nicht mehr zur Verfügung, so dass nicht alle Anfragen erfüllt werden können. Geplant sei ein Infoabend, um Werbung für die "Helfenden Hände" zu machen und neue Freiwillige zu gewinnen.

Ingrid Fries ist seit 30 Jahren beim St. Lioba-Verein als Kinderpflegerin beschäftigt. Zu ihrem Dienstjubiläum gratulierte ihr Anja Nägler herzlich. Voller Liebe und Enthusiasmus sei sie bei der Arbeit. "Toll, dass du bei uns bist". Auch ihre Kollegin, die Erzieherin Ute Pörtner, ist seit 30 Jahren im Kindergarten beschäftigt.

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