Sternberg

MP+Raunächte in der Rhön: Diese Bräuche sind verloren gegangen

In den Trog im Viehstall wurde einst in den Heiligen Nächten geweihtes Salz gestreut, um Unglück in Haus und Stall abzuwehren.
Foto: Reinhold Albert | In den Trog im Viehstall wurde einst in den Heiligen Nächten geweihtes Salz gestreut, um Unglück in Haus und Stall abzuwehren.

Die so genannten zwölf heiligen Nächte beginnen in der Regel an Weihnachten und enden am Dreikönigstag. In manchen Gegenden beginnen sie schon am Thomastag (21. Dezember), der eigentlichen Wintersonnenwende.Die Zeit der zwölf heiligen Nächte liegt zwischen dem alten und neuen Neujahrsfest. Das Christentum feierte zuerst den 6. Januar und später den 25. Dezember als Jahresanfang. Die „Zwölften“ waren also ein Zeitrechnungsausgleich zwischen diesen verschiedenen Jahresanfängen, sie waren die Zeit zwischen den Jahren.

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