Hollstadt

Kolping in seiner ganzen Vielfalt

Präses Jens Johanni (rechts) zeichnete Pater Lorenz Maurer mit der Diözesanen Ehrennadel des Kolpingwerkes Würzburg aus.
Foto: Eckhard Heise | Präses Jens Johanni (rechts) zeichnete Pater Lorenz Maurer mit der Diözesanen Ehrennadel des Kolpingwerkes Würzburg aus.

Eine Auszeit nahm der Hollstädter Bierfrühling für den Kolpingtag des Diözesanverbands Würzburg. Das Bierzelt verwandelte sich in eine Kirche, einen Vortragsraum mit Barbara Stamm sowie in ein Ausstellungs- und Eventgelände. Über 600 Gäste aus ganz Unterfranken feierten auf diese Weise den 25. Geburtstag der Kolpingfamilie Hollstadt.

Los ging es mit einem bunten Bannerzug und anschließendem Gottesdienst mit Generalvikar Thomas Keßler im Festzelt. Pater Lorenz Maurer, der vor 25 Jahren die Kolpingfamilie gegründet hatte, wurde mit der Diözesanen Ehrennadel des Kolpingwerkes Würzburg für sein unermüdliches Engagement als Präses geehrt.

Beispielgebend in der Welt

In ihrem Grußwort dankte Landtagspräsidentin Barbara Stamm für alle geleistete Arbeit und gratulierte der Kolpingfamilie Hollstadt zu ihrem Jubiläum. Anerkennung zollte sie Kolping in Mainfranken für die Arbeit seines Bildungswerkes, insbesondere für die Ausbildung junger Menschen „vor allem solcher, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen“.

Bezogen auf die Entwicklungspolitik, welche die Bekämpfung von Fluchtursachen und den Stellenwert von Bildung proklamiert, sei Kolping „beispielgebend in der Welt“.

Grußworte sprachen außerdem Bürgermeister Georg Menninger, die Landtagsmitglieder Steffen Vogel und Kathi Petersen sowie Unterfrankens Handwerkskammerpräsident Walter Heußlein.

Für Kurzweil im Festzelt sorgte anschließend das Unterhaltungsprogramm mit einem Aufeinandertreffen der „Orschel“ (Maskottchen der Kolpingjugend alias Berufspraktikant Elias Lang) und „Adolph Kolping“ (alias Bildungsreferent Peter Langer), die im Zwiegespräch die Geschehnisse der heutigen Verbandsarbeit diskutierten.

Begeisterten Applaus erhielten zudem das Jugendkabarett der Kolpingfamilie Schweinfurt, die Trachtentanzgruppe der Kolpingfamilie Güntersleben, ein Sketch des Arbeitskreises Frauen zur Aufnahme von Frauen bei Kolping 1966, die Sternchen- und Juniorengarde der Kolpingfamilie Münnerstadt sowie der mitreißende und bunte Kinder- und Jugendschautanz der Kolpingfamilie Wiesentheid. Diözesanvorsitzender Jochen Karrlein und Diözesanleiterin der Kolpingjugend, Kerstin Möldner, moderierten das Programm und überreichten jedem Akteur ein Lebkuchen-Kolping-Herz.

Auch auf dem Festgelände wurde die Vielfalt von Kolping in seiner ganzen Bandbreite deutlich. Neben vielen Bastel-, Info- und Mitmachangeboten zog besonders das Bungee-Trampolin des Diözesanverbands die Jüngeren an.

Viele weiteren Actionspiele und ein Kickerturnier sorgten für Bewegung von Jung und Alt. Ein Set Kolping-Kölsch gab es für die Kolpingfamilie Ochsenfurt, deren Collage von einer Jury zum besten Beitrag zum Motto „Warum ist Kolping für uns ein Gewinn fürs Leben?“ gekürt wurde.

Wette eingelöst

Und dann war da noch eine Wette einzulösen: Der Kolping Bezirksverband Rhön-Grabfeld wettete, dass der Diözesanverband keine 100 Musiker auf die Bühne bringt, die um 18 Uhr das Lied „Vater Kolping“ anstimmen. Am Ende wurden 106 Musikanten gezählt, und Hollstadts Dirigent Peter Wieser sorgte für das wohlklingende Zusammenspiel der bunt gewürfelten Kapelle.

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