Mellrichstadt

Mellrichstadt hat den Nachwuchs im Blick

Nach dem Wunsch des Kinder-, Jugend- und Sozialausschusses soll die Anlage um die Skaterbahn erweitert werden, damit auch die Fahrradfahrer sich dort tummeln können.
Foto: Brigitte Gbureck | Nach dem Wunsch des Kinder-, Jugend- und Sozialausschusses soll die Anlage um die Skaterbahn erweitert werden, damit auch die Fahrradfahrer sich dort tummeln können.

Es war eine Premiere, als Bürgermeister Michael Kraus die Mitglieder des neu gegründeten Kinder-, Jugend- und Sozialausschusses im VG-Sitzungssaal begrüßte. Mit Erlass der neuen Geschäftsordnung und Satzung wurde dieser Ausschuss gegründet. Für die Gesellschaft von morgen müsse heute etwas getan werden, sagte Kraus, machte aber auch deutlich, dass es sich nur um einen beratenden Ausschuss handelt, der Empfehlungen für den Stadtrat ausspricht.

In Coronazeiten war es schwierig, einen Termin für die Einweihung des Mehrgenerationenspielplatzes am Hainberg zu finden. Am 30. Juli soll er nun eröffnet werden. Mit Rutschturm, Schaukeln, Fitnessgeräten und Sitzgruppen ist es ein Platz für Jung und Alt. Der Behindertenbeauftragte im Stadtrat, Michael Mühlfeld, der die Geräte bereits ausprobiert hat, lobte die Behindertenfreundlichkeit und Barrierefreiheit. Das solle auch beim Loose-Areal ins Auge gefasst werden. Allerdings sei bemängelt worden, dass das Sonnensegel die Kinder am Spielplatz nicht beschatten würde. Die Anschaffung eines zweiten Sonnensegels sollte daher überlegt werden.

Stolz aufs Ferienprogramm

Zum Ferienprogramm machte Bürgermeister Kraus deutlich, dass sich aktuell für die Sommerferien einige Vereine und Institutionen in Zusammenarbeit mit dem AM bereit erklärt hätten, das Programm zu gestalten.Auch für die anderen Ferien hätte er gerne ein Programm und erinnerte an die letztjährige Spiel- und Spaß-Aktion in der Dreifachturnhalle, die gut ankam. Die Stadt will in den Weihnachtsferien einen Indoor-Spielplatz anbieten. Wenn die Stadt Veranstalter ist, gibt es eine Haftpflicht- und Unfallversicherung, wurde eine entsprechende Frage Karoline Kargs von Geschäftsstellenleiter Peter Hehn und Bürgeramtsleiter Helmut Dietz beantwortet. Die Schwimmbaddisco der Wasserwacht könnte man vielleicht in das Ferienprogramm einfließen lassen und im Winter im Sportbad verschiedene Aktionen durchführen.

Sportbad-Dauerkarte für Grundschüler angeregt

Um Kinder gezielt zum Schwimmen hinzuführen, wie Sabine Buß anregte, kam der Vorschlag, ab dem Schuljahr 2020/2021 Grundschülern mit Wohnsitz in Mellrichstadt und seinen Stadtteilen gegen Vorlage einer Kaution von 10 Euro eine Schwimmbaddauerkarte für das Sportbad Mellrichstadt anzubieten. Damit könnten auch angehende Fünftklässler die Karte noch in den Sommerferien nutzen und die Eltern könnten vielleicht zum Schwimmbadbesuch animiert werden. Die Idee der Schwimmbaddauerkarte fand allgemeinen Anklang und soll dem Stadtrat empfohlen werden.

Der Bolzplatz am Heckenweg war früher ein Spielplatz, der in den letzen Jahren nicht mehr genutzt wurde, führte Bürgermeister Kraus aus. Die Holztore waren weggefault, der Bauhof hat die Gerätschaften abgebaut. Der Platz wurde aber als Wiese belassen, die einmal im Jahr gemäht wird. Nachdem dort aber ein komplettes Neubaugebiet entstanden ist, bekunden nun Familien mit Kindern Interesse an dem Platz. Manfred Reder vom Bauhof soll mit den Anwohnern einen Spielbereich aussuchen, flexibel gestaltet und erweiterbar, der regelmäßig gepflegt wird, vielleicht könnte auch wieder ein Fußballtor aufgebaut werden.

Die Jugend bei der Planung mit einbeziehen

Angesprochen wurde die Skaterrampe gegenüber der Streuwiese, die für Inliner oder Skateboards geeignet ist, aber auch regelmäßig von Fahrradfahrern benutzt wird. Dafür sei sie aber nur bedingt geeignet. Die Anlage sollte entsprechend erweitert werden, was Sabine Buß gut fand. Die Jugend sollte bei der Planung aber mit einbezogen werden, wünschte Karoline Karg. Künftig möchte die Stadt mit ihren Stadtteilen zur Geburt neuer Erdenbürger einen Willkommensgruß schenken. Ein Handtuch wurde vorgeschlagen.

André Reich fragte an, ob der Spielplatz in der Roßbachstraße abgebaut oder erhalten werden soll. Dazu meinte Bürgermeister Kraus, dass die Spielplatzgeräte dort langfristig nicht mehr ausgetauscht werden sollen, weil es an der Wolfgang-Nitsche-Straße einen großen Spielplatz gibt. Der werde aber nicht so angenommen, wurde aus dem Gremium argumentiert. Deshalb soll dem Stadtrat empfohlen werden, den Spielplatz an der Roßbachstraße wieder zu beleben und Spielgeräte auszutauschen, wenn es Sinn macht. Peter Hehn, der mit dem Bauausschuss den Spielplatz angesehen hat, bestätigte, dass er stiefmütterlich behandelt wurde. Seiner Ansicht nach wäre es sinnvoll, diesen Spielplatz herzurichten und den in der Wolfgang-Nitsche-Straße aufzulassen. Das Thema wird im Stadtrat besprochen. Von Christian Seyfarth wurde angeregt, auch den Spielplatz in Mühlfeld in der Wassergasse anzuschauen. Bürgermeister Kraus will einen Ortstermin vereinbaren.

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