Mellrichstadt

Mellrichstadt: Skateanlage ist der Renner bei der Jugend

Auf dem erweiterten Skateplatz an der Streuwiese herrscht reger Betrieb. Das freut die Stadt. Für die Kleinsten werden nun Bäumchen im Oberen Wald gepflanzt.
Ganz schön was los: Die Skateanlage auf der Streuwiese in Mellrichstadt wird von Kindern und Jugendlichen rege genutzt.
Foto: Simone Stock | Ganz schön was los: Die Skateanlage auf der Streuwiese in Mellrichstadt wird von Kindern und Jugendlichen rege genutzt.

Draußen an der frischen Luft und immer in Bewegung: Die Skateanlage auf der Streuwiese in Mellrichstadt ist für Kinder und Jugendliche ein beliebter Treffpunkt. Rollerfahrer, Radler und Skateboarder trainieren an den Rampen ihre Fahrkünste, artistische Sprünge inklusive. Bürgermeister Michael Kraus freut sich, dass der Platz so gut angenommen wird, insbesondere, weil das Areal erst kürzlich um drei neue Elemente erweitert wurde. Eine gute Investition für den Nachwuchs, befanden auch die Mitglieder des Kinder-, Jugend- und Sozialausschusses am Montag bei einer Stippvisite vor Ort. Ebenso wie die Streutalallianz, die die Erweiterung mit Fördermitteln aus dem Regionalbudget bezuschusst.

Eine Fachfirma hat die neuen Elemente am 13. April aufgestellt und verankert. Was nun noch fehlt, sind Sitzgelegenheiten für die Skater und auch für Eltern, die dem Nachwuchs bei seinen Kunststücken gern einmal zuschauen möchten. Eine Sitzgruppe soll daher so schnell wie möglich aufgestellt werden, sicherte der Stadtchef zu. Zudem wurde angeregt, den Skateplatz ebenso als Rettungspunkt festzulegen wie den gerade entstehenden Flow-Trail unterhalb des Schulbergs, um Rettungskräften bei einem Unfall die Anfahrt zum Einsatzort zu erleichtern. 

Lätzchen und Bäume für Neugeborene 

Als Neugeborenengeschenk hat die Stadt im vergangenen Jahr Babylätzchen in den Farben der Stadt mit Stadtwappen und dem Aufdruck "Mellerschter Mädle" oder "Mellerschter Bub" anfertigen lassen. 42 Lätzchen wurden 2020 an junge Eltern versendet. Im Nachgang dazu ist nun noch eine Pflanzaktion von Bäumchen im Stadtwald geplant. Wie Bürgermeister Michael Kraus mit den Ausschussmitgliedern festlegte, treffen sich die Bürgervertreter am Samstag, 24. April, um 11 Uhr an der Jagdhütte im Mellrichstädter Forst bei Sands, um im Oberen Wald mit Förster Michael Merkel 42 Esskastanien für die Neugeborenen des Jahrgangs 2020 zu pflanzen.

Wegen der Pandemie können Eltern mit ihrem Nachwuchs zu diesem Termin nicht eingeladen werden, bedauert der Stadtchef. Wie er bekannt gab, will Förster Merkel das Treffen im Oberen Wald zugleich als Informationsveranstaltung der FBG nutzen, um zu erläutern, wie richtiges Pflanzen von Bäumen für zukünftige Generationen funktioniert. 

Jugendraum Mellrichstadt: Verein gegründet 

In Mellrichstadt wird es nach langer Durststrecke wieder einen Jugendraum geben. Eine Gruppe junger Leute, einige davon über 18, steht in den Startlöchern, um einen Treffpunkt für Jugendliche im ehemaligen THW-Gebäude im Malbachweg zu betreiben, sobald es die Pandemie-Situation zulässt. Bürgermeister Michael Kraus informierte die Ausschussmitglieder, dass zwischenzeitlich ein Verein gegründet wurde, der beim Registergericht eingetragen wird und den Namen "Jugendraum Mellrichstadt" trägt. Ziele des Vereins sind unter anderem die Förderung der Jugendhilfe, des Heimatgedankens und des Sports.

Wie die Verantwortlichen festgelegt haben, können Jugendliche ab 16 Jahren vollwertige Mitglieder des Vereins werden, geöffnet ist der Treff dann für junge Leute ab 14 Jahren. Neben einer Vorstandsriege aus den Reihen der Jugendlichen gibt es einen Beirat, der aus den beiden Pfarrern Thomas Menzel und Andreas Werner, Vhs-Leiter Florian Schmitt, dem Jugendbeauftragten der Stadt, Christian Seyfarth, und Bürgermeister Michael Kraus besteht. 

Spielplatz für die Kleinen in der Roßbachstraße

Für den Spielplatz an der Roßbachstraße in Mellrichstadt wird ein Spielgerät für kleine Kinder angeschafft, dazu eine Sitzgelegenheit für die Eltern, legte der Ausschuss fest. Einen größeren Spielplatz gibt es ganz in der Nähe in der Wolfgang-Nitsche-Siedlung, zudem wird bekanntlich das ehemalige Loose-Areal zu einem Freizeitgelände ausgebaut. Möglichkeiten zum Spielen gibt es also in absehbarer Zeit im Stadtgebiet zur Genüge, war man sich einig.

Die Stadt möchte sich im Sommer wieder am Ferienprogramm beteiligen. Ein Dauerbrenner im Programm ist der Erlebnistag mit dem Förster im Stadtwald, zudem soll das Angebot "Mountainbiken wie die Könner" aus dem vergangenen Jahr aufgrund der hohen Nachfrage wieder aufgelegt werden. Sabine Buß schlug darüber hinaus vor, eine Kinderstadtführung anzubieten. Der Vorschlag wurde mit Begeisterung aufgenommen.

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