Merkershausen

Mundschutz und Abstand beim ersten öffentlichen Gottesdienst

Abstand halten hieß am Sonntag die Devise in der Kirche St. Martin in Merkershausen. 
Foto: Hanns Friedrich | Abstand halten hieß am Sonntag die Devise in der Kirche St. Martin in Merkershausen. 

Warten vor dem Kircheneingang, große Hinweisschilder, Abstand halten, durch Schnüre abgesperrte Bänke und Beschriftungen, Vorgaben, wo man sitzen darf und schließlich die Verpflichtung, einzeln in die Kirche zu gehen, das waren die Vorgaben bei den ersten öffentlichen Wortgottesfeiern. So auch in Merkershausen, wo Pfarrer Karl Feser eine kleine Anzahl Gottesdienstbesucher willkommen hieß. Eineinhalb Stunden hatte Küster Bruno Scheublein zuvor die Kirche entsprechend vorbereitet und dann lediglich den Hintereingang geöffnet. „Das sind die Vorgaben, die uns die Diözese gegeben hat,“ sagt er und daran halte er sich ganz genau, auch wenn das natürlich Mehrarbeit bedeute.

Küster Bruno Scheublein zündete mit Mundschutz und Handschuhen die Kerzen am Maialtar in Merkershausen an.
Foto: Hanns Friedrich | Küster Bruno Scheublein zündete mit Mundschutz und Handschuhen die Kerzen am Maialtar in Merkershausen an.

So bestand seine Aufgabe während des  Wortgottesfeier  auch darin, am Ambo, sobald dieser durch den Lektor oder Priester benutzt worden war, zu desinfizieren. Auch der Mund- Nasenschutz war natürlich Pflicht. Nach dem Ende der Wortgottesfeier  verließen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Kirche einzeln,  unter Einhaltung der Abstandsregeln über den Seiteneingang die Pfarrkirche Merkershausen.  Damit niemand beim Eintritt oder Verlassen der Kirche einen Türgriff anfassen musste, waren die Türen geöffnet. Nach dem Gottesdienst reinigte Bruno Scheublein die Bankreihen gründlich und durchlüftete den Kirchenraum.

Der erste öffentliche Wortgottesdienst für angemeldete Besucher 

In der Pfarreiengemeinschaft Grabfeldbrücke war dies die erste Wortgottesfeier  für angemeldete Kirchenbesucher in der Pfarrkirche St. Martin in Merkershausen. In Bad Königshofen feierte Pfarrvikar Paul Mutume bei geschlossenen Kirchentüren den Sonntagsgottesdienst mit wenigen Personen. In Merkershausen hatten sich zehn angemeldet. Pfarrer Karl Feser verglich dies mit der kleinen Schar der Jünger, die Jesus einst um sich geschart hatte. So könne man die Zeit der Corona-Pandemie auch sehen. Nachdem bisher keine Gottesdienste in Merkershausen stattfanden wurde von Pfarrer Karl Feser erstmals die Osterkerze entzündet.

Die nächsten öffentlichen Wortgottesfeiern in der Pfarreiengemeinschaft Grabfeld findet am kommenden Sonntag, 17. Mai, in der Stadtpfarrkirche Bad Königshofen statt. In der Pfarreiengemeinschaft St. Martin Östliches Grabfeld in Alsleben, in der Pfarreiengemeinschaft Westliches Grabfeld in Großbardorf und in der Pfarreiengemeinschaft Um den Findelberg ist die Wortgottesfeier in der Findelbergkirche. Um 18 Uhr folgt eine Maiandacht an der Grotte am Friedhof in Wülfershausen, eine Stunde später in der Kirche am Findelberg in Saal an der Saale.

Durch weiße Schnüre waren Kirchenbänke teils gesperrt, um den Abstand einzuhalten.
Foto: Hanns Friedrich | Durch weiße Schnüre waren Kirchenbänke teils gesperrt, um den Abstand einzuhalten.
Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie den Newsletter für die Region Rhön-Grabfeld und erhalten Sie zweimal in der Woche die wichtigsten Nachrichten aus Ihrer Region per E-Mail.
Weitere Artikel
Themen & Autoren
Merkershausen
Großbardorf
Hanns Friedrich
Geistliche und Priester
Gottesdienstbesucher
Karl Feser
Kirchenbesucher
Pfarrvikare
Lädt

Damit Sie Schlagwörter zu "Meine Themen" hinzufügen können, müssen Sie sich anmelden.

Anmelden

Das folgende Schlagwort zu „Meine Themen“ hinzufügen:

Sie haben bereits
/ 15 Themen gewählt

bearbeiten

Sie folgen diesem Thema bereits.

entfernen

Um "Meine Themen" nutzen zu können müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen

zustimmen
Kommentare (0)
Aktuellste Älteste Top

Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!