Bad Neustadt

Rhön-Grabfeld: Was auf der neuen Landkreis-Homepage möglich ist

Die Startseite der neugestalteten Homepage des Landkreises Rhön-Grabfeld.
Foto: Screenshot: Hanns Friedrich | Die Startseite der neugestalteten Homepage des Landkreises Rhön-Grabfeld.

Grundlegend neu gestaltet und im modernen Design präsentiert sich die Homepage des Landkreises unter www.rhoen-grabfeld.de.  Bei der Zusammenkunft des Kreisausschusses am  Montagnachmittag im Landratsamt Bad Neustadt stellte Marcel Reyer, Geschäftsführer der Agentur Offizium Bad Neustadt, gemeinsam mit seiner Mitarbeiterin Lena Lugert die neue Seite vor und erhielt dafür durchweg lobende Worte. Nach der Zustimmung des Kreisausschusses kann sie noch in dieser Woche online gestellt werden. Landrat Thomas Habermann sagte dazu, dass ein modernes Erscheinungsbild eines Landkreises im Internet wichtig sei. Schon in der Vergangenheit wurde die Seite oft geklickt, wusste Dr. Jörg Geier, Leiter der Stabstelle Kreisentwicklung am Landratsamt Rhön-Grabfeld. Vor allem aktuelle Informationen, aber auch Presseartikel, der Abfuhrkalender oder die Ergebnisse von Wahlen seien auf großes Interesse gestoßen.

Mit der neu gestalteten Homepage erhofft man sich nun weitere Zugriffe. Bereits die erste Seite verweist auf Themen wie Aktuelles, Politik, Verwaltung. An der rechten Seite hat man einzelne anklickbare Button und es wird auf die aktuelle Coronasituation, das Impfzentrum und Online-Termine ebenso verwiesen wie auf das neue Heimatmagazin des Landkreises. In drei Workshops wurde der Aufbau der neuen Seite diskutiert, sagte Marcel Reyer, wobei nun noch konkreter als bisher die einzelnen Bereiche und Serviceangebote sowie die Dienstleistungen von A bis Z aufgerufen werden können.

Ansprechpartner sofort im Blick

Sehr groß seien die Serviceangebote des Landkreises, sagte Marcel Reyer, sprach unter anderem die Öffnungszeiten, die einzelnen Abteilungen mit Namen und Telefonnummern an. Hier hat man künftig sofort die entsprechenden Ansprechpartner und sämtliche Informationen parat. Vorhanden ist ein regionaler KITA-Atlas und auch die Grafiken zu den jeweiligen Themenbereichen wurden modern gestaltet. Neu sei weiterhin, dass jede Kommune im Landkreis ihr eigenes Design, Symbolik und Formgebung erhält. Insgesamt, so die Kreisausschussmitglieder, sei die neue Seite sehr gut gelungen.

Vergeben wurden bei der Zusammenkunft verschiedene Zuschüsse für das laufende Jahr. So zahlt der Landkreis aufgrund einer Vereinbarung dem Caritasverband Rhön-Grabfeld e. V. für die Kosten seiner Sozialpädagogischen Familienhilfe einen Personalkostenzuschuss in Höhe von 27 500 Euro. Dem stimmte das Gremium ebenso zu wie einem Zuschuss an die Erziehungsberatungsstelle des Kreiscaritasverbandes.

Wohin fließen die Zuschüsse?

Der Landrat erläuterte dazu, dass dafür im Haushaltsplan des Amtes für Jugend und Familie 225 000 Euro eingestellt sind. Das Diakonische Werk Schweinfurt e.V. unterhält eine staatlich anerkannte Beratungsstelle für Schwangerschaftsfragen für die Region III. Für das Rechnungsjahr 2021 wurden die förderfähigen Kosten auf 398 333,74 Euro beziffert. Nach dem vorgegebenen Verteilungsschlüssel entfallen 21 810,87 Euro auf den Landkreis Rhön-Grabfeld. Zuwendungen gibt es auch für die Beratungsstelle von pro familia, die als Schwangerschaftskonfliktberatungsstelle anerkannt ist. Die Kommunen beteiligen aufgrund der Einwohnerzahl mit 30 Prozent an den Kosten. Für Rhön-Grabfeld sind das 13 680,07 Euro.

5000 Euro gehen in diesem Jahr an den Kreisverband Rhön-Grabfeld e. V. des Kinderschutzbundes. Wie im vergangenen Jahr werden damit die Aufwendungen für den begleiteten Umgang abgedeckt, den der Kinderschutzbund im Auftrag des Amtes für Jugend und Familie wahrnimmt. Dafür hat der Kinderschutzbund einen entsprechenden Raum, der auch von Jugendamtsmitarbeitern oder beauftragten Fachkräften mitbenutzt wird.

Lob an den Kreisjugendring

Landrat Thomas Habermann dankte in diesem Zusammenhang den Verantwortlichen des Kinderschutzbundes für ihr "tolles ehrenamtliches Engagement". Ein Lob ging auch an den Kreisjugendring, wo sich Jugendliche, junge Erwachsene und Erwachsene einbringen. "Wir haben ein gutes Miteinander und sind damit im Bereich Jugendarbeit sehr gut aufgestellt. Dem Kreisjugendring werden, wie im Vorjahr, insgesamt 48 000 Euro zur Verfügung gestellt.

Schließlich ging es in der Sitzung des Kreisausschusses noch um die Kreisstraße NES 33, die in der Ortsdurchfahrt Völkershausen ausgebaut werden soll. Der Bauentwurf wurde von der Regierung von Unterfranken geprüft und zur Ausschreibung freigegeben. Derzeit wird die Ausschreibung durchgeführt. Mit den Bauarbeiten soll im Juli begonnen werden. Die Gesamtkosten für den Ausbau der Ortsdurchfahrt betragen nach dem vorliegenden Bauentwurf  etwa 1,2 Millionen Euro. Der Eigenanteil des Landkreises beträgt  nach Abzug der Zuwendungen 565 000 Euro. Der Kreisausschuss ermächtigte den Landrat, die Bauarbeiten zum Ausbau der Kreisstraße NES 33 in der Ortsdurchfahrt Völkershausen an den wirtschaftlichsten Bieter zu vergeben.

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