Bad Neustadt

Rhön-Grabfelder Infotage "Jugend und Beruf" werden digital

Die Infotage 'Jugend und Beruf' finden erstmals in digitaler Form statt, erläuterten  (von links) Ralf Kaminski, Thomas Habermann, Michael Werner, Christian Stöhr und Dr. Hubert P. Büchs.
Foto: Eckhard Heise | Die Infotage "Jugend und Beruf" finden erstmals in digitaler Form statt, erläuterten (von links) Ralf Kaminski, Thomas Habermann, Michael Werner, Christian Stöhr und Dr. Hubert P. Büchs.

Corona wird nicht nur eine kurzfristige Erscheinung sein, sondern einige Lebensbereiche nachhaltig verändern. Ein Beispiel sind die Informationstage "Jugend und Beruf". Ist die Veranstaltung in der Berufs- und Wirtschaftsschule im Vorjahr komplett ausgefallen, findet sie nun am Freitag, 19., und Samstag, 20. März, in digitaler Form statt. Und falls das gut klappt, soll an dem Format festgehalten werden.

Das Ende in seiner ursprünglichen Form fällt ausgerechnet auf das "silberne" Jubiläum. Zum 25. Mal erhalten Schüler und Eltern an zwei Tagen die Möglichkeit, sich über die Arbeitswelt ein umfassendes Bild zu machen. Nun aber nicht mehr wie gewohnt in face-to-face-Form an realen Ausstellungsständen, sondern virtuell über Video-Schalte auf dem Bildschirm. Bei einem Pressegespräch im Landratsamt erläuterten die Organisatoren die Vorgehensweise.

Junge Menschen sollen keine falsche Berufswahl treffen

An der Zielausrichtung habe sich nichts geändert, versichert Landrat Thomas Habermann in seiner Einführung. Nach wie vor soll die Infobörse die jungen Leute unterstützen, bei ihrer Berufssuche keine falsche Wahl zu treffen. Für die Anbieter von Ausbildungsstellen seien die Infotage außerdem eine wichtige und erfolgreiche Plattform zur Rekrutierung von Nachwuchs, ergänzt Bad Neustadts Bürgermeister Michael Werner und erinnert daran, dass viele Ausbildungsstellen noch unbesetzt seien. Die Form der Darbietung habe sich daher auch nur wenig geändert.

"Wie in den Vorjahren präsentieren rund 50 Aussteller etwa 100 Ausbildungsberufe", erklärt Dr. Hubert P. Büchs, Vorsitzender des Informationskreises der Wirtschaft. Repräsentanten der Firmen, Einrichtungen und anderer Arbeitgeber stellen vor der Kamera ihre jeweiligen Ausbildungsmöglichkeiten vor. Schüler und Interessenten können sich über die Homepage www.jugend-beruf.de in die Video-Konferenz einklinken und dabei dem Sprecher zuhören oder Fragen stellen. Der Teilnehmerzahl soll laut der Organisatoren technisch keine Grenzen gesetzt sein.

Künftig immer digital?

Büchs lässt bei dieser Gelegenheit die Katze aus dem Sack und stellt in Aussicht - falls sich das Konzept bewährt -, dass die Informationstage künftig vielleicht immer in dieser Form und eventuell mit dem Hochschultag gemeinsam angeboten werden. Der Unternehmer ist der Ansicht, dass auf diese Weise Informationen noch dichter präsentiert werden können, zumal diese Art der Kommunikation inzwischen schon "Alltag" sei.

Wenn Schüler im Präsenzunterricht in der Schule anwesend sind, kann die Teilnahme am ersten Veranstaltungstag im Klassenverband erfolgen, erläuterten Ralf Kaminski, Leiter der Wirtschaftsschule sowie der FOS/BOS, sowie Christian Stöhr, kommissarischer Leiter der Berufsschule. Abwesende Schüler können von Zuhause aus via smartphone oder beispielsweise Tablet teilnehmen. Am  zweiten Tag, dem Familientag, erfolgt die Teilnahme allein auf Eigeninitiative.

Schon jetzt kann man sich auf der Homepage ein Bild von den "Ausstellern" machen und eine Vorauswahl treffen. Am Freitag, 19. März, wird die Konferenz von 9 bis 12 Uhr freigeschaltet, am folgenden Tag von 10 bis 13 Uhr. Dann können sich die Teilnehmer jeweils bei den einzelnen Angeboten einklinken und so von Aussteller zu Aussteller wechseln.

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