Bad Neustadt

MP+Stimmenverluste: Ursachenforschung bei der Rhön-Grabfelder CSU

Die CSU bleibt bei der Bundestagswahl in Rhön-Grabfeld unter 40 Prozent. Der Kreisvorsitzende Christof Herbert macht vor allem die Kanzlerfrage als Grund dafür aus.
Angesichts dessen, dass bei der Bundestagswahl 2013 die CSU in Rhön-Grabfeld noch auf 56 Prozent kam, sind die nunmehrigen 39,2 Prozent sicherlich enttäuschend. Wo könnten die Gründe dafür liegen?
Foto: Björn Hein | Angesichts dessen, dass bei der Bundestagswahl 2013 die CSU in Rhön-Grabfeld noch auf 56 Prozent kam, sind die nunmehrigen 39,2 Prozent sicherlich enttäuschend. Wo könnten die Gründe dafür liegen?

39,2 Prozent. Das liest sich zunächst nicht schlecht. Für die erfolggewohnten hiesigen Christsozialen dürfte es aber sicherlich ein deutliches Warnsignal sein. Bei der Bundestagswahl blieb die Rhön-Grabfelder CSU bei den Zweitstimmen damit unter 40 Prozent. Der Blick zurück auf die vergangenen Bundestagswahlen offenbart eine für die CSU besorgniserregende Entwicklung. 2017 erreichte sie im Landkreis 46,6 Prozent, 2012 waren es 55,99 Prozent, 2009 49,9 Prozent, 2005 55,5 und 2002 gar 66,0 Prozent. Bei den Erststimmen sieht es nicht besser aus. Dorothee Bär musste in Rhön-Grabfeld deutliche Verluste hinnehmen.

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