Fladungen

MP+Umwelt gegen Forst: Zoff um die Zukunft des Schwarzen Moores

Zwei Ministerien streiten derzeit darüber, ob im Schwarzen Moor Bäume beseitigt werden dürfen oder nicht. Warum Landrat Thomas Habermann hier von skandalösen Zuständen spricht.
Immer mehr Bäume siedeln sich im Kernbereich des Schwarzen Moores an, bedrohen dessen Existenz und sollten daher entfernt werden, fordern Experten, die Bayerische Umweltverwaltung und der Rhön-Grabfelder Landrat Thomas Habermann. Im Land- und Forstwirtschaftsministerium bewertet man die Situation allerdings anders.    
Foto: Thomas Pfeuffer | Immer mehr Bäume siedeln sich im Kernbereich des Schwarzen Moores an, bedrohen dessen Existenz und sollten daher entfernt werden, fordern Experten, die Bayerische Umweltverwaltung und der Rhön-Grabfelder Landrat Thomas Habermann. Im Land- und Forstwirtschaftsministerium bewertet man die Situation allerdings anders.    

Fünf Jahre, fünf Bauabschnitte, 700 000 Euro und etwas Glück mit dem Wetter und beim Holzeinkauf waren nötig, den 2,4 Kilometer langen Bohlenweg durch das Schwarze Moor komplett zu erneuern. Jetzt ist die Touristenattraktion in der Rhön, die jährlich mehr als hunderttausend Besucher anzieht, wieder begehbar. Bevor in den nächsten Tagen die offizielle Eröffnung gefeiert wird, fragen sich aber schon jetzt manche Rhöner, wofür ein solch teurer Moorsteg gebraucht wird, wenn hier bald kein Moor mehr existiert.Der Sarkasmus ist Ausdruck eines derzeit zwischen der Rhön und München geführten Streites.

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