Sondheim

VdK Sondheim: Ute Hecht-Friedrich bleibt Vorsitzende

Ehrungen und Wahlen beim VdK-Ortsverband Sondheim v. d. Rhön mit (von rechts) Kreisgeschäftsführerin Lydia Vorndran und Bürgermeister Thilo Wehner.  
Foto: Gernot Göller | Ehrungen und Wahlen beim VdK-Ortsverband Sondheim v. d. Rhön mit (von rechts) Kreisgeschäftsführerin Lydia Vorndran und Bürgermeister Thilo Wehner.  

Der VdK-Ortsverband Sondheim v. d. Rhön hatte nach längerer „Corona-Pause“ seine Jahresversammlung mit Vorstandsneuwahlen einberufen. Darüber informiert der VdK in einer Pressemitteilung, der folgender Text entnommen ist.

Kreisgeschäftsführerin Lydia Vorndran wies in ihrem umfassenden Referat zu den Aufgaben, Tätigkeiten und Erfolgen des VdK auf Landes- und Bundesebene vor allem auf die Rechtsberatungsstatistik in den 69 Kreisgeschäftsstellen in Bayern hin. Von Jahresbeginn bis einschließlich September 2022 erfolgten rund 303.600 Sozialrechtsberatungen mit ständig steigenden Zahlen. Der VdK Bayern wächst weiterhin mit täglich 175 Neuaufnahmen. 

So sei unter anderem unter dem Druck dieses Sozialverbandes VdK eine Anhebung der Erwerbsminderungsrenten erreicht worden. Allerdings sei diese Erhöhung längst nicht ausreichend und die Auszahlung ab 1. Juli 2024 komme zudem wesentlich zu spät. Jedoch stelle es einen Beginn dar.

Unterversorgt sei heute jeder, der auf das soziale Versorgungssystem Hartz IV angewiesen ist. Eine Reform, vom VdK lange schon eingefordert, scheine langsam in die Gänge zu kommen.  Das „Bürgergeld mit Respekt und auf Augenhöhe“ sei der richtige einzig zu verfolgende Weg.

Musterstreitverfahren in Erwägung gezogen

Das erste Entlastungspaket im Frühjahr habe die Rentnerinnen und Rentner völlig vergessen. Zu dieser Ungleichbehandlung durch die Politik hatte daraufhin der VdK äußerst kritisch Stellung bezogen, sogar ein juristisches Musterstreitverfahren öffentlich in Erwägung gezogen. Jetzt im Dezember werde mit dem dritten Entlastungspaket  ein entsprechender später „Ausgleich“ von 300 Euro geleistet werden.

Allerdings seien hierbei verschiedene Personengruppen unberücksichtigt geblieben, etwa „pflegende Angehörige“. Erst auf Druck von außen werde nachgebessert.

Der VdK fordert eindringlich ein höheres Pflegegeld, brachte seit Juli 2022 bereits einige Musterstreitverfahren auf den Weg.  Der deutlich überwiegende Teil der pflegebedürftigen Menschen werde hier in Bayern zu Hause versorgt. Das sind etwa 71 Prozent bei den Pflegegraden 2 bis 5.

Wiedergewählt zur 1. Vorsitzenden des Ortsverbands und weiter als Vertreterin der Frauen Ute Hecht-Friedrich; im Amt der Kassiererin bestätigt und jetzt noch dazu Schriftführerin wurde Carolin Menz; zur stellvertretenden Ortsvorsitzenden neu gewählt Elisabeth Hey; zu Beisitzern wurden gewählt Helga Ließner-Weyrich sowie Rolf Breunig und Burkhard Hautzinger. Ausgeschieden aus dem Vorstand waren die bisherige stellvertretende Vorsitzende Brunhilde Speth sowie Waltraud Amthor und Edeltraud Rosenkranz.

Außerdem wurden etliche Mitglieder für fünf, zehn und 25 Jahre Mitgliedschaft geehrt.

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