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Zuschuss für die Orgelsanierung am Findelberg bewilligt

Spenden dringend gebraucht: Die historische Orgel der Wallfahrtskirche auf dem Findelberg muss saniert werden, die Finanzierung ist noch nicht gesichert.
Foto: Regina Vossenkaul | Spenden dringend gebraucht: Die historische Orgel der Wallfahrtskirche auf dem Findelberg muss saniert werden, die Finanzierung ist noch nicht gesichert.

Die historische Orgel der Wallfahrtskirche "Maria, Trösterin der Betrübten" auf dem Findelberg muss dringend saniert und der Holzwurmfraß beendet werden, um weitere Schäden zu verhindern. Jetzt lag dem Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung ein Antrag auf Zuschuss durch die Marktgemeinde vor. Laut den vorliegenden Angeboten belaufen sich die Gesamtkosten für Renovierung und Begasung auf 109 200 Euro.

Der Vorsitzende der katholischen Kirchenstiftung, Gemeinderat Lothar Werner, gab einige Informationen zur finanziellen Situation. Hatte man im Sommer letzten Jahres noch eine Beteiligung der Diözese Würzburg von ungefähr 40 Prozent eingeplant, ist dies heute nach dem finanziellen Einbruch durch die Corona-Krise nicht mehr sicher. Er gebe aber die Hoffnung nicht auf, so Werner. Die Kirchenstiftung hofft außerdem auf Zuschüsse von der Kulturstiftung des Bezirks Unterfranken, vom Landkreis, vom Landesamt für Denkmalpflege und der Gemeinde Saal. Den größten Anteil an den Kosten müssten laut Werner private Spenden abdecken. Die Gemeinderäte stimmten zu, zehn Prozent der Angebotskosten zu übernehmen, höchstens 10 920 Euro. Die zehn Prozent seien als Beteiligung der Gemeinde an den Baumaßnahmen aller Kirchen üblich, erläuterte Bürgermeisterin Conny Dahinten.  

Stoffmuster für Stühle 

Zwei Bauanträge in Waltershausen lagen vor, für beide wurde das gemeindliche Einvernehmen hergestellt. Es ging um die Änderung eines Daches auf einem Nebengebäude und um die Erweiterung einer Lagerhalle.

Die Sanierung des Rathauses ist teilweise abgeschlossen, die Meinung der Gemeinderäte bezüglich der Bestuhlung war gefragt. Dazu gingen Stoffmuster herum, und jeder konnte seine Wahl in eine Liste eintragen. Einig war man sich darüber, dass die Tische in Holzoptik ausgeführt werden sollen. Das Ergebnis der Umfrage wird in der nächsten Sitzung bekanntgegeben.

Neuer Radlader für den Bauhof

Die Bürgermeisterin gab Entscheidungen aus mehreren nichtöffentlichen Sitzungen bekannt, eine Reihe davon betrafen Nachtragsangebote und Mehrkosten sowie Auftragsvergaben. Unter anderem wurde die Firma Corvese mit der Markterkundung bezüglich des Breitbandförderprogramms im Rahmen der Bayerischen Gigabitrichtlinie beauftragt. Für den Bauhof wurde ein Radlader für rund 73 800 Euro angeschafft, der Auftrag ging an die Baywa in Wülfershausen. Die gleiche Firma lieferte ein neues Schneeschild für den Traktor für 8800 Euro. Die Landschaftsbauarbeiten für die Außenanlage am Rathaus wurden an die Firma Hümpfner in Sulzfeld für 31 600 Euro vergeben, eine Ersatzpumpe für das Schwimmbad in Waltershausen liefert die Firma Team Aquatec in Ebern für 13 400 Euro.

Des Weiteren wurde eine Anfrage bezüglich des Hochwasserschutzes an der Saale besprochen. Die neueste Entwicklung ist, dass es seitens des Wasserwirtschaftsamtes ein neues Konzept von Bad Königshofen bis nach Heustreu gibt, dessen Umsetzung von 2022 bis 2027 geplant ist. Im zweiten Quartal 2021 gibt es dazu weitere Informationen. Geprüft wird noch, ob das neue Konzept mit den geplanten Kernwegen kompatibel ist. Erfreulich ist, dass für die Gemeinde wahrscheinlich keine Kosten anfallen. Die schon früher angedachten Pläne, einen Deich und eine Mauer für 3,3 Millionen Euro zu bauen oder Hochwasser durch Flutmulden einzudämmen, sind damit vom Tisch.

Die Bürgermeisterin rief Ehrenamtliche dazu auf, hochbetagte Senioren, die ins Impfzentrum fahren wollen, zu transportieren. Man kann Kontakt mit den Seniorenbeauftragten aufnehmen.

Beschlossen wurde, einen Baum, der Krankheitsanzeichen zeigt, zu fällen und Schilder aufzustellen, die Hundebesitzer dazu auffordern,die Hinterlassenschaften ihrer Tiere zu beseitigen.

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