Schweinfurt

Gekürzte Zuschüsse: Schweinfurt legt Ausgleichsfonds auf

Ob Bahnhofsmission, Sportvereine oder freie Kultur: Die Stadt senkt freiwillige Leistungen um 20 Prozent. Weniger Geld für alle. Jetzt wird es einen Notfalletat geben.
Auch Musikvereine und Chöre werden von der Stadt mit Zuschüssen unterstützt. Unser Symbolbild entstand bei einer Chorprobe im evangelischen Gemeindehaus unter Corona-Bedingungen. 
Foto: Josef Lamber | Auch Musikvereine und Chöre werden von der Stadt mit Zuschüssen unterstützt. Unser Symbolbild entstand bei einer Chorprobe im evangelischen Gemeindehaus unter Corona-Bedingungen. 

Die Diskussion hat sich nicht wesentlich verändert, auch nicht die Positionen. Schon in den Ausschüssen des Stadtrats, die über die Pläne der Stadtverwaltung diskutiert hatten, gab es Kontroversen um Kürzungen bei den freiwilligen Leistungen. Durch die Bank sollen sie um 20 Prozent gekürzt werden. Das trifft alle Organisationen, die bisher unterstützt wurden: Von der Bahnhofsmission über Musikvereine und Chöre, Sportvereine, Wohlfahrtsverbände bis hin zur freien Kultur. Vor allem SPD und Linke hatten immer wieder gegen pauschale Kürzungen argumentiert.

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