Werneck

Trinkwasser: Keime verschwunden, Ursache noch ungeklärt

In den Getränkemärkten rund um Hergolshausen füllen sich die Regale mit stillem Mineralwasser wieder. Dieses war wegen des Abkochgebots beim Trinkwasser stark gefragt.
Die Hochbehälter der RMG bei Hergolshausen auf der Anhöhe in Richtung Theilheim.
Foto: Gerd Landgraf | Die Hochbehälter der RMG bei Hergolshausen auf der Anhöhe in Richtung Theilheim.

Schneller als erwartet hat der Zweckverband zur Wasserversorgung der Rhön-Maintal-Gruppe (RMG) die am Donnerstag, 11. September, in zwei der vier Kammern der Hochbehälter über Hergolshausen (Anhöhe in Richtung Theilheim) bei einer Routinekontrolle festgestellte Verunreinigung des Trinkwassers in den Griff bekommen. Bereits am Freitag, 18. September, wurde das Abkochgebot für die Ortschaften Theilheim, Hergolshausen, Gartstadt, Eßleben, Waigolshausen, Ettleben, Werneck, Zeuzleben und Mühlhausen aufgehoben.

Es wird weiter gechlort und geprüft

RMG-Geschäftsführer Walter Weinig war zu Beginn der vergangenen Woche davon ausgegangen, dass das Abkochen frühestens in dieser Woche nicht mehr nötig sein wird, und zeigte sich jetzt "erfreut" über die frühzeitige Entwarnung. Gechlort und damit desinfiziert wird das Wasser aus den Hochbehältern aber vorerst weiterhin. Auch ist der Grund für die Verunreinigung noch nicht gefunden. Die engmaschige Überprüfung der Wasserqualität läuft ebenfalls weiter. 

Bei den Routinekontrollen am 11. September waren in zwei Kammern der Hochbehälter Enterokokken, also Fäkalkeime, nachgewiesen worden; in einer Kammer ein Keim, in der zweiten drei Keime. Desinfiziert wurde daraufhin das gesamte Leitungssystem.

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