Würzburg

MP+Wegen Corona: Grippewelle fällt in Unterfranken praktisch aus

Eigentlich hat die Influenza im Winter Hochsaison. In diesem Jahr aber gibt es in ganz Bayern bislang kaum Grippekranke. Woran liegt das? Und was heißt das für die Zukunft?
In Bayern erkranken derzeit deutlich weniger Menschen an Grippe oder dem Norovirus. Ist das ein positiver Nebeneffekt der Corona-Pandemie?
Foto: Maurizio Gambarini, dpa | In Bayern erkranken derzeit deutlich weniger Menschen an Grippe oder dem Norovirus. Ist das ein positiver Nebeneffekt der Corona-Pandemie?

Normalerweise rollt in der kalten Jahreszeit die Grippewelle durch Deutschland. Spätestens im Januar beginnt meist das kollektive Husten, Niesen, Heisersein. In diesem Jahr aber ist alles anders: Corona scheint die Influenza bislang auszubremsen. Bundesweit spricht das Robert Koch-Institut (RKI) mit Blick auf Atemwegserkrankungen von einem "vorher nie erreichten, niedrigen Niveau in den Wintermonaten". So wurden von Herbst bis Anfang Februar insgesamt knapp 400 labordiagnostisch bestätigte Influenzafälle gemeldet. Im Vorjahreszeitraum waren es fast 100 Mal so viele.

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