Würzburg

Corona-Lage: Würzburg ändert Konzept für den Weihnachtsmarkt

Am 27. November soll der Würzburger Weihnachtsmarkt starten. Aufgrund der aktuellen Corona-Situation hat die Stadt das Konzept jetzt allerdings noch einmal nachgeschärft.
Von großem Gedränge, wie hier im vergangenen Jahr, kann beim diesjährigen Weihnachtsmarkt ohnehin keine Rede mehr sein. Doch jetzt gibt es noch weitere Einschränkungen.
Foto: (Archiv) Silvia Gralla | Von großem Gedränge, wie hier im vergangenen Jahr, kann beim diesjährigen Weihnachtsmarkt ohnehin keine Rede mehr sein. Doch jetzt gibt es noch weitere Einschränkungen.

Ganz abgesagt wird er nach aktuellem Stand nicht, aber von dem in einen "Adventsmarkt" umgewandelten Würzburger Weihnachtsmarkt bleibt nach den aktuellen Corona-Entwicklungen nicht mehr viel übrig: Vom 27. November bis 23. Dezember werden in der Innenstadt nur 40 Stände mit großem Abstand stehen.

Den zuletzt geplanten "Würzburger Winterzauber" mit gastronomischen Angeboten und alkoholischen Heißgetränken am Paradeplatz wird es dagegen nicht geben, teilte Kommunalreferent Wolfgang Kleiner am Donnerstag im Bau- und Ordnungsausschuss des Stadtrats mit: "Von diesem Konzept haben wir uns verabschiedet. Wir müssen der Pandemie und den rechtlichen Vorgaben Rechnung tragen."

Zahl der Standplätze wird halbiert

In Absprache mit dem Gesundheitsamt hat sich die Stadtverwaltung dafür entschieden, die zuletzt vorgesehen 80 Standplätze zu halbieren. Das Bayerische Wirtschaftsministerium hat der Stadt mitgeteilt, dass nach den Vorgaben der Infektionsschutzmaßnahmenverordnung nur Warenmärkte in kleinem Rahmen zulässig sind, die keine großen Besucherströme anziehen und keinen Volksfestcharakter haben – deshalb sind laut Kleiner auch keine Kinderfahrgeschäfte in der Vorweihnachtszeit zulässig.

Die Standorte des Adventsmarkts werden sich an denen der zuletzt durchgeführten Herbstmesse orientieren. 36 Stände vergibt die Stadt selbst nach den üblichen Richtlinien: Die Hälfte für Handwerk/Kunsthandwerk, 30 Prozent für "alltagsüblichen Warenhandel" und den Rest für Imbiss und Süßwaren. An den Verpflegungsständen wird es keinen Alkohol und die Speisen nur zur Mitnahme geben, ein Verweilen an den Buden ist nicht möglich.

Kunsthandwerkermarkt findet nicht statt

Die übrigen vier Marktstände vergibt der Landesverband der Marktkaufleute (BLV), sie werden verschiedenen Beschickern auch im Januar und Februar zur Verfügung stehen. "Die Marktkaufleute sind dankbar, dass sie überhaupt die Möglichkeit haben nach Würzburg zu kommen", sagte Kleiner: "Wir werden versuchen, mit einigen Ständen den weihnachtlichen Gedanken aufrecht zu erhalten." Entfallen muss auch der kleine Kunsthandwerkermarkt an den Wochenenden im Eingangsbereich und der Behr-Halle des Rathauses.

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