Giebelstadt

Erinnerung an jüdische Mitbürger: Wie Künstler Demnig in Giebelstadt die Gedanken stolpern lässt

Mit der Nazi-Herrschaft endeten Jahrhunderte jüdischen Lebens in Giebelstadt und Allersheim. Zehn Stolpersteine erinnern nun an die Opfer der Diktatur.
Unterstützt von Bauhofmitarbeiter Klaus Gransitzki brachte Gunter Demnig drei Stolpersteine vor dem Haus in der Kirchgasse in den Straßenbelag ein, das einst von der jüdischen Familie Baumann bewohnt war.
Foto: Johannes Kiefer | Unterstützt von Bauhofmitarbeiter Klaus Gransitzki brachte Gunter Demnig drei Stolpersteine vor dem Haus in der Kirchgasse in den Straßenbelag ein, das einst von der jüdischen Familie Baumann bewohnt war.

Mit seinen Stolpersteinen will der Kölner Künstler Gunter Demnig den Opfern der Nazi-Diktatur ihre Namen zurückgeben und die Erinnerung an sie in der Öffentlichkeit sichtbar machen. In den Straßenbelag eingelassen, tragen sie Namen und Lebensdaten der Personen, denen sie gewidmet sind. Der Künstler selbst hat sie in die Messingplatten der Stolpersteine eingeschlagen, die nach Demnigs Worten kein Stolpern im eigentlichen Sinn, sondern ein Stolpern und Innehalten in Gedanken bewirken sollen.Seit 1992 hat Demnig Abertausende solcher Stolpersteine verlegt, 648 davon in Würzburg.

Dieser Artikel ist hier noch nicht zu Ende, sondern unseren Abonnentinnen und Abonnenten vorbehalten.

Wenn Sie weiterlesen wollen, können Sie hier unser MP+-Angebot testen.

Wenn Sie bereits MP+-Nutzer sind, loggen Sie sich bitte hier ein.

Wenn Sie die tägliche Zeitung abonniert haben, ist der Zugang für Sie gratis. Jetzt mit Kundennummer registrieren!