Würzburg

Gedenkort für Würzburger Messerattacke: Stadt will erst mit Betroffenen reden

Um eine mögliche feste Gedenkstätte zur Messerattacke ging es im Würzburger Stadtrat. Warum sprach der Stadtrat darüber weitgehend nichtöffentlich und wie geht es jetzt weiter?
Unmittelbar nach der Messerattacke war vorübergehend eine Gedenkstätte am Würzburger Barbarossaplatz entstanden (Foto vom 3. Juli). Wo und wie eine feste Gedenkstätte entstehen soll, steht noch nicht fest. 
Foto: Silvia Gralla | Unmittelbar nach der Messerattacke war vorübergehend eine Gedenkstätte am Würzburger Barbarossaplatz entstanden (Foto vom 3. Juli). Wo und wie eine feste Gedenkstätte entstehen soll, steht noch nicht fest. 

Wie wird die Stadt Würzburg sichtbar im Straßenbild an die Messerattacke vom 25. Juni dieses Jahres erinnern? Damals hatte ein 32-jähriger Somalier am Barbarossaplatz drei Frauen getötet und mehrere Menschen zum Teil schwer verletzt. Bereits im Juli hatte es einen interfraktionellen Antrag im Würzburger Stadtrat gegeben, der zum Ziel hat, eine Gedenkmöglichkeit in der Stadt zu schaffen. Am Donnerstag stand das Thema auf der Tagesordnung der Stadtratssitzung. "Erste grundsätzliche Überlegungen werden in einem mündlichen Vortrag vorgestellt", hieß es in der Sitzungsvorlage.

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