Hubland

MP+Hubland-Denkmal: Wie ein schrulliger Professor die Kartoffel nach Würzburg brachte

Philipp Adam Ulrich warb im 18. Jahrhundert für den Anbau von Kartoffeln. Ein barockes Denkmal im neuen Würzburger Stadtteil Hubland erinnert an ihn – man muss nur genau hinschauen.
Im Jahr 1964 stand das Kartoffeldenkmal inmitten des dichten Verkehrs, der über die Rottendorfer Straße durch die Leighton Barracks flutete.
Foto: Hans Heer | Im Jahr 1964 stand das Kartoffeldenkmal inmitten des dichten Verkehrs, der über die Rottendorfer Straße durch die Leighton Barracks flutete.

Ein Denkmal mit Maria, die um den toten Jesus trauert, im neuen Stadtteil Hubland, eine Steintafel an der linken inneren Seitenwand der Peterkirche, eine kurze Straße im unteren Frauenland – sie alle erzählen dieselbe Geschichte: die eines Würzburger Juraprofessors, der vor fast drei Jahrhunderten den Kartoffel- und Kleeanbau in Unterfranken populär machte und damit manche Hungersnot verhindern half.Gegen Ende des vergangenen Jahres war der restaurierte Muschelkalksockel des sogenannten Kartoffeldenkmals schon zwischen der ehemaligen US-Turnhalle und dem Tower (heute Zweigstelle der Stadtbücherei) aufgestellt.

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