Kommentar: Mit Worten lassen sich Artenvielfalt und Tagpfauenauge nicht retten

Deutschland und 195 weitere Staaten haben sich auf der Weltnaturkonferenz gerade zum stär­keren Kampf gegen das Artensterben bekannt. Warum das viel zu vage und zu wenig ist.
In diesem Herbst besonders häufig in unseren Gärten zu sehen: das Tagpfauenauge.
Foto: Christine Scherer/Bayerische Gartenakademie | In diesem Herbst besonders häufig in unseren Gärten zu sehen: das Tagpfauenauge.

Tagpfauenaugen überall! "Haben Sie es auch bemerkt?", fragen die Fachleute der Bayerischen Gartenakademie in ihrem wöchentlichen Gartentipp. Die hübschen, rostroten Schmetterlinge sind in diesem Herbst aber auch auffällig oft zu sehen auf Astern und Efeublüten. Offenbar, sagen die Gartenspezialisten aus Veitshöchheim, gehören die Tagpfauenaugen zu den Gewinnern des Klimawandels. Fraß sich früher nur eine Generation von Raupen pro Jahr durch Brennnesseln, um dann zum Falter zu werden, sind es im wärmer werdenden Deutschland jetzt zwei. Und offenbar finden sie in Gärten und Blühstreifen auch genügend Nektar . .

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