Würzburg

Milliardenprojekt SuedLink: Ist die Stromtrasse notwendig?

Braucht es die umstrittene Stromautobahn SuedLink wirklich für die Energiewende? Absolut, sagt TransnetBW-Chef Werner Götz. Warum? Und ist danach Schluss mit dem Ausbau?
SuedLink soll ein Meilenstein für die Energiewende sein. Kritiker bezweifeln, dass es bei dem Projekt wirklich um grüne Stromversorgung geht.
Foto: Marcus Brandt, dpa | SuedLink soll ein Meilenstein für die Energiewende sein. Kritiker bezweifeln, dass es bei dem Projekt wirklich um grüne Stromversorgung geht.

SuedLink polarisiert, gerade auch in Unterfranken. Auf rund 700 Kilometern Länge soll die Trasse Windstrom von der Nordsee in die Industriezentren in Bayern und Baden-Württemberg transportieren. Bundesweit war das Projekt von Beginn an höchst umstritten. "Ich glaube, wir wollen alle die Energiewende", sagt Werner Götz, Vorsitzender der Geschäftsführung der TransnetBW, die den SuedLink als Übertragungsnetzbetreiber gemeinsam mit Tennet plant und baut. "Wir sind uns aber relativ uneinig darüber, wie wir sie umsetzen." Ein Gespräch über kritische Bauchgefühle der Bevölkerung, Befürchtungen ...

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