Würzburg

Prozess um angeblichen Betrug bei Klinik-Verkauf still beendet

Das Landgericht Würzburg stellt nach langem Warten auf ein korrektes Gutachten das Verfahren gegen Geldauflagen ein. Wie nach einer Panne ein Justizskandal vermieden wurde.
Der Wirtschaftsprozess um einen angeblichen Millionenbetrug beim Verkauf einer Kurklinik im Landkreis Bad Kissingen wurde leise beendet. Vom Betrugsvorwurf blieb nur wenig übrig.
Foto: Archivbild: Manfred Schweidler | Der Wirtschaftsprozess um einen angeblichen Millionenbetrug beim Verkauf einer Kurklinik im Landkreis Bad Kissingen wurde leise beendet. Vom Betrugsvorwurf blieb nur wenig übrig.

Lautstark hatte 2018 am Landgericht Würzburg der Prozess um Millionenbetrug beim Verkauf einer unterfränkischen Kurklinik begonnen. Dann dämmerte nach einer Panne das Verfahren bei unklarer Beweislage zwei Jahre vor sich hin. Jetzt hat die Justiz still die Akte geschlossen, ganz ohne Urteil. Statt angedrohter Haftstrafen erhalten die vier Angeklagten lediglich ein paar symbolische Geldauflagen in vier- bis sechsstelliger Höhe.Wert der Anteile madig gemacht?Einige frühere Anteilseigner einer Kurklinik mit Häusern in Bad Kissingen und Bad Bocklet hatten sich beim Verkauf über den Tisch gezogen gefühlt.

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