Würzburg

Scharfe Kritik an der Kehrtwende am Paradeplatz

"Investorenschreck" und Verdacht von Eigeninteresse: Warum SPD und ÖDP das geplante Hotel mit 230 Zimmern und 40 Stellplätzen für eine gute Idee halten.
Anstelle der Post (rechts) soll am Paradeplatz ein neues Hotel entstehen. Der Bebauungsplan wurde nun jedoch überraschend abgelehnt.
Foto: Silvia Gralla | Anstelle der Post (rechts) soll am Paradeplatz ein neues Hotel entstehen. Der Bebauungsplan wurde nun jedoch überraschend abgelehnt.

Es gibt Kritik an der überraschenden Kehrtwende in Sachen Paradeplatz-Hotel: SPD und ÖDP äußern Unverständnis darüber, dass der Investor auf der Zielgeraden vom Planungsausschuss ausgebremst wurde. Wie berichtet, haben Grüne, CSU, FWG und FDP/Bürgerforum in der vergangenen Woche gegen das Projekt gestimmt. Lediglich Udo Feldinger (SPD), Raimund Binder (ÖDP), Wolfgang von Eyb (AfD) und Bürgermeisterin Judith Jörg (CSU) sprachen sich für die erforderlichen Änderungen des Bebauungsplans aus. Im Gegensatz zu den Grünen hatten CSU, Bürgerforum und FWG das Hotel mit 230 Zimmern am Paradeplatz zuvor immer befürwortet.

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