Würzburg

Zentrale Gedenkstätte für deportierte Juden

Der Würzburger Helmut Försch, wesentlicher Initiator der Stolpersteine und des Erinnerungswegs, will „daran erinnern, wozu Menschen fähig sind und wie leicht es Demagogen haben“.
Foto: Johannes Kiefer | Der Würzburger Helmut Försch, wesentlicher Initiator der Stolpersteine und des Erinnerungswegs, will „daran erinnern, wozu Menschen fähig sind und wie leicht es Demagogen haben“.

Ein dezentrales Denkmal entsteht. Ein neues, unterfrankenweites Erinnern an die Deportation der hiesigen Juden durch Nationalsozialisten nimmt derzeit in Würzburg feste äußere Form an. Am Dienstagmittag übergab ein Zug von 300 Menschen die neuen Stationen am „Weg der Erinnerung“ der Öffentlichkeit. Der Weg zum Güterbahnhof Der Weg führt vom Friedrich-Ebert-Ring im Würzburger Stadtteil Unteres Frauenland am Ringpark entlang über die Schweinfurter Straße zu einer gepflasterten Sackgasse gleich hinter der Eisenbahnbrücke. Am Beginn der Strecke, das heißt damals im Gasthof Platzscher Garten, ...

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