FUSSBALL: LANDESLIGA NORDWEST

Fußball-Landesliga: Umbauarbeiten in der Abwehr des TSV Karlburg

Cedric Fenske (rechts, hier im Duell mit dem Höchberger Tim Eisenberger) dürfte der einzige  Verteidiger aus der Stammformation des TSV Karlburg sein, der am Samstag gegen Vatan Spor Aschaffenburg von Beginn an auf dem Feld steht.
Foto: Yvonne Vogeltanz | Cedric Fenske (rechts, hier im Duell mit dem Höchberger Tim Eisenberger) dürfte der einzige  Verteidiger aus der Stammformation des TSV Karlburg sein, der am Samstag gegen Vatan Spor Aschaffenburg von Beginn an ...

Seit acht Spieltagen in der Fußball-Landesliga nicht verloren – und dann kommt mit dem SV Vatan Spor Aschaffenburg (15. Platz/10 Punkte) ein Team, das auf einem Abstiegsrelegationsplatz liegt. Was soll dem TSV Karlburg (3./25) also bei seinem Heimspiel an diesem Samstag, 24. September, groß passieren (Anpfiff 16 Uhr, Invicta Sportpark)?

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Doch so einfach, wie es auf den ersten Blick erscheinen mag, dürfte es dann doch nicht werden. Das liegt zum einen daran, dass Bayernliga-Mitabsteiger Vatan Spor wohl stärker ist, als es der Tabellenstand vermuten lässt. Denn nachdem Trainer Ersan Banbal zurückgetreten und von Baris Eren beerbt worden war, siegten die Aschaffenburger am vergangenen Wochenende mit 2:1 gegen den Titelkandidaten Alemannia Haibach.

Und auf Karlburger Seite gibt es im stärksten Mannschaftsteil zahlreiche Ausfälle. Die TSV-Abwehr, die mit sieben Gegentreffern in zwölf Spielen so wenige Tore wie kein anderer Landesligist kassiert hat, muss gleich drei von vier Kräften aus der Stammformation ersetzen: Marvin Schramm ist gesperrt, Julian Meyer verletzt und Maurice Kübert nach seiner Verletzung noch nicht ganz fit. "Aber wir haben Alternativen", sagt TSV-Trainer Markus Köhler. Die könnten Max Lambrecht und Justin Schulz auf den Außenpostionen heißen, ins Zentrum dürfte neben Cedric Fenske Adrian Winter rücken.

Auf und Ab für Schwebenried/Schwemmelsbach

Ein ziemliches Auf und Ab war die Landesliga-Saison für die DJK Schwebenried/Schwemmelsbach (11./16). Wirklich gute  Vorstellungen wechselten bislang mit weniger berauschenden Darbietungen in schöner Regelmäßigkeit ab. Zuletzt zeigte die Leistungskurve bei der 0:2-Heimniederlage gegen die TuS Frammersbach wieder nach unten. Für eine Trendumkehr dürfte der ASV Rimpar (7./20), bei dem die DJK am Sonntag, 25. September, ab 15 Uhr zu Gast ist, allerdings alles andere als ein dankbarer Gegner sein. Der Aufsteiger aus dem Maurerdorf ließ bislang kaum Zweifel an seiner Landesliga-Tauglichkeit – vor allem dank seiner guten Organisation im Spiel und seiner körperlichen Robustheit.

Frammersbach im Aufwind

Dagegen befand sich die TuS Frammersbach (13./15) zuletzt im Aufwärtstrend. Dank des Sieges in Schwebenried vergrößerte der Aufsteiger aus dem Nordspessart seinen Vorsprung auf die Relegationsplätze und will nun am Sonntag, 25. September, im Heimspiel gegen den SV Friesen (8./19) nachlegen (Anpfiff 15 Uhr). Die Frammersbacher Stärke hat auch mit der Rückkehrer einiger zuvor verletzter Spieler zu tun: Spielertrainer Patrick Amrhein kann nun wieder regelmäßig auf dem Feld stehen, Neuzugang Marlon Dimitrov feierte in Schwebenried sein Comeback nach mehrwöchiger Verletzungspause.

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