Handball: Bayernliga Nord, Männer

HSC Bad Neustadt mit Rückenwind und hoch motiviert in die Bayernliga-Heimpremiere

Auf die Qualitäten von Vilim Leskovec  (beim Wurf) setzt der HSC Bad Neustadt auch bei der Bayernliga-Heimpremiere der Saison 2022/23 gegen den TSV Rothenburg.
Foto: Anand Anders | Auf die Qualitäten von Vilim Leskovec  (beim Wurf) setzt der HSC Bad Neustadt auch bei der Bayernliga-Heimpremiere der Saison 2022/23 gegen den TSV Rothenburg.

Nach dem perfekten Saisonstart - der HSC Bad Neustadt, Absteiger aus der Dritten Liga, gewann das prestigeträchtige Unterfranken-Derby beim TSV Lohr mit 26:25 - folgt nun die Heimpremiere in der Bayernliga Nord an diesem Samstag, 19.30 Uhr, in der Bürgermeister-Goebels-Halle gegen den TSV Rothenburg, Aufsteiger aus der Landesliga. Der langjährige TSV-Coach Bernd Becker hatte sich persönlich einen Überblick über den Leistungsstand des HSC in Lohr verschafft.

Ein Gast mit Wut im Bauch

Bei der 28:30-Niederlage gegen die SG Regensburg legten die Gäste einen Fehlstart hin und hoffen nun auf Zählbares in Bad Neustadt. Dabei waren sie stark ins Match gekommen, führten mit 4:0, ehe sie zunächst den Faden verloren (7:11). Angeführt von ihrem Rückraumtrio Nedim Jasarevic (8/2), Anton Ehrlicher (6) und Nikola Stojanov (5) kämpften sie sich wieder zum Halbzeitstand von 14:14 zurück.

Zehn Minuten vor dem Abpfiff sah es beim Stand von 24:23 nach einer Überraschung aus, ehe die Partie nach einem vergebenen Siebenmeter kippte. "Die knappe Niederlage wird die Rothenburger natürlich wurmen", ist sich HSC-Coach Frank Ihl sicher. "Ich erwarte einen Gegner mit Wut im Bauch, der eine zweite Niederlage vermeiden will."

Neuzugänge fügen sich erfolgreich ein

"Diese Ausgangslage macht es für uns jedenfalls nicht leichter, zumal ich immer noch davon ausgehe, dass in dieser Liga jeder jeden schlagen kann." Er selbst, die Spieler und die Fans mussten in Lohr bis in die Schlusssekunden um den doppelten Punktgewinn bangen, der Treffer Daniel Kyvala entschied die Partie. Beim Auftakterfolg bestätigten die Neuzugänge Adrian Wöhler (8/2), Daniel Kyvala (6), Diogo Alves (4) und der junge Arsenij Kandaliuk, dass ihre Verpflichtungen echte Verstärkungen sind.

HSC hat sich konditionell deutlich verbessert

"Das hatte ich mir zwar erhofft, doch selbstverständlich ist es natürlich nicht", erklärt ihr Coach, dessen erster Schwerpunkt in der Vorbereitung, die Verbesserung der Kondition, sich bezahlt machte. "Wir haben kräftemäßig über 60 Minuten durchgehalten, wobei ich nur sieben Feldspieler eingesetzt habe". Dazu gehörten noch Vilim Leskovec (4) sowie Benedikt Kleinhenz und Filip Susnjara (jeweils 1). Kleinhenz wurde dabei schonend eingesetzt, da noch nicht richtig fit, "seine physische Verfassung hat sich im Laufe der Woche aber verbessert".

Tempo in der Offensive, Konzentration in der Abwehr

Der vorwiegend m Kreis eingesetzte Filip Susnjara kämpfte wie ein Löwe, stabilisierte die Deckung, traf aber gegen einen starken Lohrer Innenblock auf seinen alten Gefährten Franziskus Gerr.  "Für Filip wird es diesmal auch nicht einfach. Die großgewachsenen Rothenburger Verteidiger arbeiten körperbetont, da gilt es sich erst einmal durchzusetzen", so sein Trainer, der von seinen Schützlingen vor allem Tempo in der Offensive und Konzentration in der Abwehrarbeit fordert.

"In Lohr haben wir eine Vier-Tore-Führung durch Fahrlässigkeiten und technische Fehler verspielt und uns so selbst in die Bredouille gebracht." In personeller Hinsicht steht ihm voraussichtlich der komplette Kader zur Verfügung. Der eine oder andere Akteur kehrte zwar mit Blessuren vom Main zurück, "doch das hielt sich alles im üblichen Rahmen und verhindert keinen Einsatz".

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